BAFA-Beratungsförderung für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen

Die Medien überschlagen sich zurzeit mit Kommentaren bzgl. staatlicher Unterstützung für von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen. Aus den vielen Fördermöglichkeiten möchten wir mit diesem Blog Ihnen Hinweise und Tipps geben, die die Förderung von Unternehmensberatungen durch die Corona-Krise „lädierte“ Unternehmen betrifft.

Um es vorweg zu nehmen: Unser Eindruck ist, dass dieser Zuschuss von max. 4,0 T€ von unseriösen Mitbewerbern ausgenutzt wird, um im Eigeninteresse Honorare zu generieren. Der Mehrwert der Unternehmen scheint dabei an zweiter Stelle zu stehen.

Leider gibt es in der Branche „Unternehmensberatung“ viele schwarze „Peter“ oder schwarze „Schafe“. Vom Namen her passt leider beides, vom Inhalt her auf uns jedoch nicht. (Zudem hat die Peter Schaaf & Managementpartner GmbH auch ein „a“ mehr!)

Wir selbst sind seit vielen Jahren Mitglied im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e. V. und der Unterzeichner selbst akzeptierter/ zertifizierter Unternehmensberater BDU CMC.

Sämtliche Mitglieder des BDU haben sich verpflichtet, die Beratungsgrundsätze und die hohen Qualitätsstandards des Verbandes einzuhalten. Dies allein sollte schon ein für Sie wichtiges Kriterium zur Auswahl des richtigen Beraters sein.

Unsere Tipps zur optimalen Unternehmensberatung (unter Einbindung der BAFA-Förderung) in der Corona-Krisensituation:

  • Öffentliche Fördermöglichkeiten in eine Unternehmensberatung einzubeziehen ist sicherlich sinnvoll. Kosten und Nutzen, d h. der Aufwand für die Beantragung der Fördermittel sollten aber im vertretbaren Aufwand
  • Von dem aktuell von uns angesprochenen BAFA-Förderprogramm (Zuschuss für Unternehmensberatung) können Unternehmen profitieren, die stark unter den Auswirkungen aus der Corona-Krise leiden.

Es gilt folgende Faustformel: Je größer beispielsweise die Umsatzeinbrüche im Vergleich zum Vorjahr sind, d. h. je stärker Ihr Unternehmen von den Corona-Auswirkungen betroffen ist, desto höher sind die Chancen für die Beratungsförderung.

  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Beratungsförderung. Dies bedeutet, dass nach Stellung des Antrags durch das zu beratende Unternehmen bei der BAFA zwar zunächst grünes Licht für die Beratungstätigkeit gegeben werden kann.
  • Die endgültige Entscheidung, ob die Förderung auch gewährt wird, wird erst nach Abschluss der Unternehmensberatung getroffen.

Es besteht also das Risiko, dass der Zuschuss am Ende doch nicht gewährt wird.

Ein seriöses Beratungsunternehmen weist Sie auf diesen Umstand im Beratungsangebot hin.

  • Nach Auskünften des BDU bestehen sehr hohe Nachfragen nach diesen Fördertöpfen. Wie lange diese Fördermöglichkeit also noch besteht, ist daher ungewiss.
  • Die Beratung muss von einem durch die BAFA zertifizierten Unternehmen Hierfür sind umfängliche Qualitätsnachweise erforderlich. Sämtliche Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Unternehmens­berater e. V. erfüllen durch ihre Mitgliedschaft sowie die im Verband fixierten und einzuhaltenden permanenten Re-Zertifizierungsvorschriften die Voraussetzungen zur BAFA-Zertifizierung.

Dass ein BDU-Mitglied daher von der BAFA zertifiziert wird, kann als sicher angesehen werden. Wie lange allerdings dieser Zertifizierungsprozess aktuell dauert (selbst, wenn alle Voraussetzungen vorliegen), kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Die BAFA muss mit den vorhandenen Ressourcen die vielen Anträge und Anfragen bewältigen.

  • Mit der Unternehmensberatung darf erst dann begonnen werden, wenn die BAFA der Beratung grundsätzlich zugestimmt hat.
  • Wie bereits erwähnt, wird erst nach Abschluss der Beratung endgültig über die Beratungsförderung entschieden. Wesentliches Entscheidungskriterium ist der Beratungsbericht. Dies bedeutet aber zwangsläufig auch, dass die eingeschaltete Unternehmensberatung neben der reinen Beratungstätigkeit auch Zeit und damit Honorarkomponenten in einen den BAFA-Anforderungen genügenden Beratungsbericht investieren muss. Dies bedeutet im Umkehrschluss folglich auch, dass der Zuschuss letztendlich nicht in voller Höhe für die Beratungstätigkeit zur Verfügung steht.
  • Nach Einschätzung des BDU können zur Absicherung des Beratungshonorars von der Beratungsgesellschaft auch Abschlags­zahlungen in Rechnung gestellt werden. Sollte der BAFA-Zuschuss dann final gewährt werden, sind diese selbstverständlich an das zu beratende Unternehmen zu erstatten.

Unser Fazit: Die Tatsache, dass von öffentlicher Seite eine Fülle dafür getan wird, die Wirtschaft zu stärken, kann nur positiv bewertet werden.

Hierzu zählt auch die angesprochene Beratungsförderung für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen. Lassen Sie sich aber nicht allein von den Fördermitteln täuschen.

Die Auswahl des richtigen Unternehmens­beraters bzw. der richtigen Unternehmensberaterin ist in allen Krisensituationen ein entscheidender Faktor. Die Förderung selbst sollte kein Selbstzweck sein. Unternehmens­­beratungen, die Mitglied in anerkannten Verbänden (wie des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen BDU e. V.) sind, erfüllen in aller Regel hohe Qualitätsstandards unabhängig von den aktuellen Gegebenheiten.

Verschaffen Sie sich unbedingt vor Mandatierung einen Eindruck von dem angefragten Unternehmensberater bzw. der angefragten Unternehmens­­­beraterin zumindest über ein längeres Telefonat.

Wenn dann noch die Referenzen stimmen, dann haben Sie den richtigen Berater gefunden.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor