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Beitrag 341 – So finde ich einen neuen Steuerberater*in

Wie immer leben unsere Beiträge, meine sehr geehrten Damen und Herren, von der gelebten Praxis. Die Unternehmerin und der Unternehmer unter Ihnen dürften sicherlich ein Thema permanent auf dem Tisch liegen haben. Wo bekomme ich ausreichend qualifiziertes Personal für mein Unternehmen her? Seien Sie versichert: Diese Fragestellung betrifft eine steuerberatende Kanzlei genauso. 

Wir können in letzter Zeit verstärkt feststellen, dass die Kanzleien sehr unterschiedlich diese Fragestellung für sich beantworten. 

Das Antwortspektrum reicht von einer Einschränkung der Serviceleistungen über das Ausloben von Werbeprämien für neue Mitarbeitende bis hin zur aktiven Kündigung von unliebsamen Mandanten. 

Eines ist jedoch sicher: Eine für sich passende Kanzlei zu finden, die Ihrem Unternehmen auch einen entsprechenden Mehrwert bringt und nicht nur die reine Buchführungstätigkeit abarbeitet, wird eine immer größere Herausforderung. Mal schnell und kurz geht gar nicht. 

Sechs Tipps, wie Sie das passende Steuerbüro finden können:

  1. Recherchieren Sie mit einem langen Vorlauf, welche steuerliche Begleitung zu Ihrem Unternehmen passen könnte. 
  2. Befragen Sie hierzu auch aktiv ausgewählte Geschäftspartner sowie Ihre Hausbank nach ihren persönlichen Erfahrungen mit konkreten Kanzleien. Die räumliche Entfernung der Kanzlei sollte heute im Zeitalter der Digitalisierung kein ausschlaggebendes Argument mehr sein.
  3. Stellen Sie ein aussagekräftiges Unternehmensprofil zusammen, welches speziell auf eine steuerberatende Kanzlei zugeschnitten ist. 

Dieses Profil sollte insbesondere all die Punkte beinhalten, die für eine potenzielle Mandatsübernahme aus Sicht der Kanzlei von Interesse sein könnten: 

  • Wie ist die Buchhaltung in Ihrem Hause organisiert und wer führt die Buchungstätigkeiten aus?
  • Wie viele Buchungen pro Monat fallen im Schnitt an? 
  • Welche Software wird aktuell für die Buchführung verwendet?
  • Welcher Kontenrahmen der Summen- und Saldenliste wird zurzeit verwendet?
  • Soll auch die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung übernommen werden? Wenn ja: Welche vorbereitenden Tätigkeiten können von Ihnen ausgeführt werden? Für wie viele Mitarbeitende wären die Löhne dann zu buchen? 
  • Wünschen Sie auch die Übernahme des privaten Bereichs?
  1. Zeigen Sie auf, in welchen Bereichen Ihr Unternehmen bereits digital – bezogen auf die Buchhaltung – aufgestellt ist. 

Je stärker Sie heute bereits einen digitalen Datentransfer der neuen Kanzlei anbieten können, um so aussichtsreicher dürfte es auch sein, einen neuen steuerlichen Partner zu finden.

  1. Bereiten Sie – analog zu einer Bewerbung – ein auf die neue Kanzlei zugeschnittenes Anschreiben vor, welches auch an einen konkreten Ansprechpartner adressiert sein sollte. 
  • In diesem Anschreiben sollten Sie auf wesentliche Anlagen verweisen, die Sie beifügen. Unabhängig davon sollten die Eckdaten Ihres Unternehmens (Gesamtleistung im letzten Jahr, Anzahl der Mitarbeitenden, Ertragssituation, Stand der Buchführung usw.) bereits aus diesem Schreiben hervorgehen. 
  • Stellen Sie heraus, warum Sie gerade diese Kanzlei angeschrieben haben. Im optimalen Fall können Sie bereits auf eine konkrete Referenz verweisen, die mit dieser Kanzlei bereits sehr gute Erfahrungen sammeln konnte. 
  • Hinterlassen Sie aussagekräftige Kontaktdaten (Vorname, Nachname, Mailanschrift sowie Telefonnummer). Sofern Sie schwer zu erreichen sind, nehmen Sie auch einen Passus auf, in dem Sie aktiv ggf. darum bitten, auch eine Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter zu hinterlassen.

Grundsätzlich gilt: Je persönlicher Sie der potenziellen Kanzlei vermitteln, dass gerade Ihr Unternehmen ein Mandant ist, der alles auf eine reibungslose und für beide Seiten vorteilhafte Geschäftsbeziehung setzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von der angeschriebenen Kanzlei auch bzgl. eines Vorstellungstermines eingeladen werden. Damit wäre dann die erste Hürde bereits genommen. 

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.