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Beitrag 344 – Fünf Maßnahmen, wie Sie Fehlzeiten in Ihrem Unternehmen senken können – Teil 2

In der letzten Folge haben wir ausgeführt, dass sich der Krankheitsstand in mittelständischen Unternehmen in den letzten Jahren deutlich erhöht hat. Ein wesentlicher Grund hierfür ist der zunehmende Druck in Kombination mit einer mangelnden Loyalität zum Arbeitgeber, den viele Mitarbeitende empfinden.

Können Sie als Arbeitgeber hier etwas unternehmen?
Aber sicher: 5 Tipps, wie Sie die Fehlzeiten Ihrer Belegschaft reduzieren können:

  1. Aktive Ansprache der Mitarbeitenden bei Fehlzeiten

Einmal mehr gilt die Devise: Reden hilft

Ein pauschales Erfassen der Fehlzeiten dient am Ende nur der Statistik. Die entscheidende Frage ist vielmehr: Warum meldet sich ein Mitarbeitender krank? Die Gründe reichen von einer ausschweifenden Feier am Vorabend bis hin zu einem schweren Verkehrsunfall. 

Eines ist gewiss: Je öfter Sie mit Ihren Mitarbeitenden reden und auch einmal bewusst zwischen den Zeilen hören, umso besser greift die Erkenntnis, was die primären Gründe für den hohen Ausfall sind und natürlich, was Sie konkret in Ihrem Unternehmen ändern können.

  1. Checken Sie regelmäßig das Betriebsklima

Führen heißt aktiv an und in einem Unternehmen zu arbeiten. Je besser das Betriebsklima in Ihrem Hause ist, je stärker das Wir-Gefühl in Ihrem Team ausgeprägt ist, desto geringer sind die Fehlzeiten. Überlegen Sie, was Sie aktiv unternehmen können, um positive Incentives für ein gutes Betriebsklima zu setzen. 

  1. Wertschätzende Kommunikation

Vorwürfe sind out, wertschätzende Kommunikation ist in. Dies bedeutet nicht einen Vorwurf direkt zu formulieren, warum der Mitarbeitende wieder krank war, sondern zunächst einmal die Frage nach dem Gesundheitszustand zu stellen. Was können wir/ich tun, damit du dich bei uns wohlfühlst (und der Arbeitsausfall sich gedanklich reduziert). Ein Lob und ein Dankeschön helfen oftmals mehr als Prämien. 

  1. Nur als Team sind wir stark

Vermitteln Sie immer wieder, dass nur ein Team auf Dauer erfolgreich sein kann. Verknüpfen Sie dies mit einer positiven Botschaft im Krankheitsfall, dass „dich“ dein Team vermisst. Dies klingt deutlich besser, als die Botschaft, dass die Kolleginnen und Kollegen die fehlende Arbeit mitableisten müssen.

  1. Definieren Sie Anwesenheitsprämien

Auch Anwesenheitsprämien, die bei einem geringen Krankenstand bezahlt werden, können ein durchaus probates Mittels sein, den Krankenstand zu reduzieren. Ein Für und Wider sollte aber gut abgewogen werden.

Alles in allem gilt: Ein gutes Betriebsklima verbunden mit der Botschaft, wir vermissen dich (im Krankheitsfall), ist unserer Ansicht nach der beste Weg einen Krankheitsstand dauerhaft zu reduzieren. Eine hohe emotionale Bindung eines Mitarbeitenden zu einem Unternehmen führt zudem dazu, dass Abwanderungstendenzen deutlich minimiert werden können.

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.