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Beitrag 345 – Fünf Schritte zum Umgang mit unbequemen Kunden

Welches Unternehmen kennt das nicht: Nerv-Faktor Kunde. Aber: Ohne Kunde kein Absatz und ohne Absatz kein Ertrag. Wir brauchen die Kunden also und es kann auch Spaß machen mit diesen.

Wie sieht es aber aus, wenn ein oder mehrere Kunden ständig nerven? Worin das Nerven nun besteht, hat verschiedene Ausprägungen. Entweder kommen permanente Sonderwünsche, die Termine werden ständig neu fixiert, es wird ständig nach Nachbesserungen geschrien, Ihr Verkaufspreis ist natürlich permanent zu hoch und, und, und …

In einem Punkt sind wir uns einig. Dies stört den Betriebsfrieden gewaltig und die Lebensqualität auch. Kann es das sein? Wir meinen: Nein. 

Fünf Schritte, wie Sie mit unbequemen Kunden umgehen können.

Schritt 1: Woran hapert es? – Eruieren Sie die Gründe

Selektieren Sie zunächst sämtliche „Leistungsstörer“ in Ihrem Kundenklientel und eruieren einmal gemeinsam mit Ihrem Team, was bei den jeweiligen Kundenverbindungen den eigentlichen Nerv-Faktor auslöst.

Schritt 2: Verabschieden Sie Maßnahmen zur Beseitigung der Störimpulse

Wenn Sie erst einmal wissen, was die einzelnen Nerv-Faktoren sind, so können Sie auch geeignete Gegenmaßnahmen verabschieden. Natürlich ist ein persönliches Gespräch immer sinnvoll. 

Sollten Siepermanent mit Änderungswünschen während eines laufenden Auftrags konfrontiert werden, so können beispielsweise die Anpassung der Auftragsbedingungen (Änderungswünsche nehmen wir gerne bis zum xx entgegen) oder aber auch die Preisschraube (Für nachträgliche Änderungen nehmen wir einen Aufpreis in Höhe von xx €) sehr wirkungsvoll sein. 

Sollte Sie ein Auftraggeber permanent mit nervigen Rückfragen torpedieren, so versuchen Sie diese beispielsweise in festen Rückspracheterminen oder aber gesammelt zu einem festen Zeitpunkt zu beantworten.

Schritt 3: Stellen Sie den Mehrwert für Ihren Kunden heraus 

Positiv verkaufen, ist hier die Devise: Nicht „Du nervst mich ständig“, sondern wenn wir dies so und so künftig anders gemeinschaftlich handhaben, erreichen wir beide höhere Prozesssicherheit und unter Umständen eine frühere Fertigstellung. „Wir garantieren Ihnen, dass wir Sie unaufgefordert über den jeweiligen Leistungsstand laufend unterrichten.“

Schritt 4: Versuchen Sie eine Augenhöhe mit Ihrem Auftraggeber herzustellen

Egal ob klein gegen groß oder groß gegen klein. Eine gleiche Augenhöhe ist für beide Partner wichtig. Das Zauberwort heißt: Wertschätzende Kommunikation

Sofern dies nicht gelingt, hat einer der beiden Partner sehr schnell das Nachsehen. Nicht jedes Unternehmen passt zu jedem Kunden und nicht jeder Kunde passt zu jedem Unternehmen.

 Über diese Aussage hier und da einmal intern zu philosophieren, kann nie schaden. 

Schritt 1: Wo ist die Türe?

Wenn die Kundenverbindung dauerhaft stressbelastet bleibt, hilft nur eins: Die Wege trennen sich. 

Klar: Sollte Ihr Kunde einen großen wirtschaftlichen Druck auf Sie ausüben, weil Sie beispielsweise 50 % Ihrer Erlöse mit diesem tätigen, dann muss ein solcher Schritt strategisch gut vorbereitet werden. Ziel sollte es sein, die Geschäftsbeziehung perspektivisch aufzugeben, und zwar so, dass „keine verbrannte Erde hinterlassen wird“. Dann ist der Umsatz zwar futsch, die Nerven aber werden geschont und der Arbeitsfrieden steigt. 

Ach ja: Wenn Sie sich einmal von einer Kundenverbindung verabschiedet haben (oder aber einen potenziellen Neukunden aufgrund von erhöhtem Nörgelpotenzial gar nicht erst annehmen), dann bleiben Sie auch bei dieser Linie, wenn die Auftragslage sinkt – auch wenn es schwerfällt. 

Das Leben kann so schön sein: Etwas weniger arbeiten oder aber öfters völlig entspannt von der Arbeit nach Hause kommen, dies ist Balsam für die Seele. Nicht für Sie und Ihre Familie, sondern auch für Ihre Mitarbeitenden. Wenn die Arbeitszufriedenheit dann noch steigt und der Krankheitsstand folglich sinkt, dann haben alle etwas davon und: Eine höhere Motivation, geringere Fehlzeiten führen auch in aller Regel zu einer besseren Effizienz. Dann steigt auch die Ertragslage und dass bei weniger Kunden. Was wollen Sie mehr?

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.