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Beitrag 348 – Welchen Mehrwert bietet Leasing für Ihr Unternehmen? – Teil 2

Schön, dass Sie heute wieder dabei sind. In der letzten Folge haben wir die Finanzierungsform Leasing kurz vorgestellt und Ihnen drei Mehrwerte aufgezeigt, die diese Finanzierungsform bieten kann:

Diesen Positionen möchten wir mit der heutigen Folge weitere Aspekte hinzufügen.

  1. Kürzere Amortisationszeit

Bei dem Kauf eines Wirtschaftsgutes richtet sich die Abschreibungsdauer in aller Regel nach den amtlichen Abschreibungstabellen. Zwar kann über die Abschreibungsart je nach aktueller Rechtslage die Verteilung der Abschreibung innerhalb der Nutzungsdauer verändert werden. Die Nutzungsdauer selbst ist aber nicht oder nur mit großen Begründungen anpassbar. 

Im Gegensatz hierzu kann bei einer klassischen Leasingfinanzierung die Vertragslaufzeit innerhalb einer Bandbreite von 40 % bis 90 % der vorgesehenen Abschreibungszeit vereinbart werden. Selbst bei Vereinbarung einer Leasinglaufzeit in Höhe von 90 % der AfA-Zeit führt dies in aller Regel zu einem höheren Aufwand und damit zu Steuervorteilen.

Gemeinsam mit dem Leasinggeber ist es zudem möglich, die Laufzeit des Leasingvertrages an die individuellen Bedürfnisse des Leasingnehmers anzupassen. 

  1. Inkludierung von Serviceleistungen

Serviceleistungen, die teilweise in den Leasingverträgen mitvereinbart sind, können ggf. einen weiteren Mehrnutzen für den Leasingnehmer bieten. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Leasinggeber bei den Herstellern bessere Konditionen, z. B. für routinemäßige Wartungsarbeiten, aushandeln kann. 

  1. Rückgabe des Wirtschaftsgutes an den Leasinggeber

Ein weiterer Vorteil wird in aller Regel in der vereinfachten Rückgabe des Leasingobjektes gesehen. Bei einem Kauf eines Wirtschafsgutes wird das Unternehmen Eigentümer. Diesem Vorteil steht aber der Nachteil gegenüber, dass die Verwertung des Wirtschaftsgutes am Ende der Nutzungsdauer dem Unternehmen selbst überlassen ist. 

Bei einer Leasingfinanzierung trägt dieses Restwertrisiko der Leasinggeber. Sollte der Leasingnehmer aber Interesse haben, das Wirtschaftsgut auch nach Ablauf des Leasingvertrages weiterhin zu nutzen oder gar zu erwerben, so ist dies in aller Regel problemlos möglich. Dadurch, dass der Leasinggeber seine Marge bereits mit Ablauf des ersten Leasingvertrages generiert hat, kann ein Abkauf des Leasinggutes in aller Regel zu sehr günstigen Konditionen erfolgen. 

Gerade in den Branchen, bei denen sich technologisch große Sprünge ergeben, kann das nicht vorhandene Verwertungsrisiko für den Leasingnehmer ein deutlicher Vorteil sein. Exemplarisch sei hier die Restwerteinschätzung bei Elektro-PKWs genannt.

Gibt es auch Nachteile bei einer Finanzierung über Leasing?

Diesen vielfältigen Vorteilen stehen aber auch Nachteile gegenüber.

  1. Ein Nachteil besteht darin, dass die eigentliche Marge, d. h. Kreditkonditionen vom Leasinggeber besser in eine Leasingrate „versteckt“ werden können als bei einer klassischen Darlehensfinanzierung. 
  2. Bei einem Wechsel der Leasinggesellschaft am Vertragsende betrachtet der Leasinggeber das Leasinggut oftmals „besonders kritisch“. Dies kann zu Abzügen bzw. Nachbelastungen führen.
  3. Sollte ein Leasingvertrag vorzeitig aufgelöst werden, so wird es in aller Regel „sehr teuer“. Der Leasinggeber stellt dann seine Zielmarge – oder größte Teile davon – in Rechnung.

Ein kurzes Fazit:

Abschließend gilt: Eine pauschale Aussage, wie „Leasing ist auf jeden Fall vorteilhafter“, kann nicht getroffen werden. Die oben angeführten Punkte sind aber unserer Ansicht nach handfeste Argumente, die oftmals für eine Finanzierung mittels Leasings im Vergleich zu einer klassischen Darlehensfinanzierung sprechen.

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.