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Beitrag 349 – Typische Unzulänglichkeiten bei der Bonitätseinschätzung Ihres Unternehmens – Teil 1

Kennen Sie das: Sie fühlen sich bei der Einschätzung Ihrer Bonität bzw. Ihres Unternehmens von der Bank ungerecht behandelt? Woran kann das liegen?

Hier einige typische Reaktionen, die oftmals von Hausbanken zu beobachten sind. 

  1. Credere heißt Vertrauen, doch schenkt Ihnen Ihre Bank Vertrauen?

Gerade in schwierigen Situationen kann eine Kreditentscheidung halt eben nicht auf historischen Daten aufgebaut werden. Sie fußt vielmehr auf der Glaubwürdigkeit und den strategischen Fähigkeiten des Managements. 

Doch was kann geschehen, wenn Sie sich in einer Liquiditätsenge an Ihre Hausbank wenden? 

Der Worst-Case-Fall – die Bank verweigert neues Risikokapital (oder gibt dies nur unter für das Unternehmen untragbaren Bedingungen) oder aber fordert sogar eine Nachbesicherung, um das Risiko zu decken. Ihre Offenheit wird damit nicht belohnt, sondern eher bestraft. 

  1. Werden Ihre Zukunftsaussichten ausreichend gewürdigt?

Nach wie vor gilt (leider), dass ein Großteil der Kreditvergabeentscheidungen auf historischen, d. h. vergangenheitsbezogenen, Daten basieren. 

Es drängt sich folgender Verdacht auf: 

Unstimmigkeiten oder sogar schlechte Zahlen aus der Historie Ihres Unternehmens scheinen der Hausbank oftmals wichtiger zu sein als eine fundierte und gut ausgearbeitete Zukunftsperspektive. 

Statt sich mit der Zukunft Ihres Unternehmens auseinanderzusetzen, werden Ihre historischen Daten noch präziser analysiert und – bei einer Problemlage – vieles darangesetzt, die Sicherheitenlage der Hausbank zu verbessern. 

Die individuellen Zukunftsaussichten Ihres Unternehmens und damit auch die künftige Tragfähigkeit Ihres Geschäftsmodells interessiert viele Banken und Sparkassen nur wenig. 

Pauschale Aussagen, wie schlechte Branche = schlechtes Unternehmen bzw. gute Branche = gutes Unternehmen – reichen oftmals aus. 

  1. Pleite des Unternehmens = Pleite des Managements

Diese Aussage ist sicherlich überspitzt, aber: 

Viele Unternehmenspleiten resultieren aus Fehlentscheidungen des Managements. Die logische Konsequenz für eine Hausbank wäre nun, die Führungsqualitäten, die Unternehmensstrategie sowie die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells Ihres Unternehmens stärker zu hinterfragen, als noch dezidierter die alten wirtschaftlichen Verhältnisse zu analysieren. 

Es fehlen oftmals der Hausbank auch die geeigneten Instrumente, das Management zu beurteilen. 

Anzumerken ist hierbei, dass die letzte Novellierung der Mindestanforderungen für das Risikomanagement (MaRisk) den Hausbanken in diesem Punkt deutlich die Daumenschrauben angelegt hat. 

Dort ist fixiert, dass gerade bei Großunternehmen verstärkt auf die Unternehmenszukunft bei einer Kreditentscheidung geachtet werden muss. 

Sie denken, dass Sie solchen Reaktionen Ihrer Finanzpartner „schutzlos“ ausgeliefert sind? Dem ist nicht so.

Was können Sie nun tun, um solchen typischen Reaktionen der Hausbank proaktiv zu begegnen? Vier wertvolle Tipps erhalten Sie in der nächsten Folge.

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.