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Beitrag 350 – Typische Unzulänglichkeiten bei der Bonitätseinschätzung Ihres Unternehmens – Teil 2

In der letzten Folge haben wir uns mit typischen Unzulänglichkeiten beschäftigt, die Ihnen bei der Bonitätseinschätzung Ihres Unternehmens passieren können. Ich darf diese Punkte nochmals kurz nennen:

  1. Ihrem Unternehmen wird nicht das erforderliche Vertrauen geschenkt
  2. Die Zukunftsaussichten Ihres Unternehmens werden nicht ausreichend gewürdigt?
  3. Ihr Geschäftsmodell wird nicht oder nicht ausreichend hinterfragt.

Als ich vor rd. drei Jahrzehnten die berufliche Tür meiner Bank als Arbeitgeber endgültig zugezogen habe, um den Weg eines Unternehmensberaters einzuschlagen, war ich der festen Überzeugung, dass ich den Begriff „Blankoanteil“ nun mehr auch in meinem Wortschatz archivieren kann. Dem war nicht so.

Ich bleibe dabei: Der sicherste Kredit ist nach wie vor der Blankokredit, sofern er auch auf die (strategischen) Fähigkeiten des Managements abstellt. 

Was können wir nun aus den o. a. Punkten lernen?

  1. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre (historischen) Daten stets so aufbereiten, dass seitens der Hausbank wenige Rückfragen bestehen.
  2. Ergänzen Sie Ihre Daten durch eine proaktive Kommentierung, in der Sie auch die Gründe für „unschöne“ Situationen klar benennen und Lösungsmöglichkeiten direkt aufzeigen. 
  3. Fixieren Sie Ihr aktuelles Geschäftsmodell, erläutern Sie dies und führen Sie zudem aus, warum Sie dieses Geschäftsmodell auch künftig als tragfähig ansehen. Ergänzen Sie zudem, welche Maßnahmen Ihrer Ansicht nach angedacht sind, um die Tragfähigkeit künftig auch zu erhalten.
  4. Bieten Sie Ihren Finanzpartnern ein revolvierendes, quartalsweises Reporting an, in dem Sie nicht nur Ihre aktuellen Zahlen kurz vorstellen, sondern auch Ihre künftigen Visionen und Strategien erläutern.

Sie werden sehen: 

Mit einer aktiven, die Zukunft einbeziehende Kommunikation im Rahmen eines Rundum-sorglos-Paketes werden Sie bei Ihren Finanzpartnern offene Türen einlaufen. 

Eine gute Hausbank ist nicht das Kreditinstitut mit den besten Konditionen. Eine gute Hausbank ist die, die Sie als Partner behandelt und die gerade in Krisenzeiten nicht den Regenschirm zumacht. 

Sollten Sie genau diesen Eindruck von Ihrer Hausbank nicht haben, dann ist es Ihre strategische Aufgabe, nach einem geeigneten Partner zu suchen. 

Es lohnt sich. 

Wenn Sie hierfür einen Sparringspartner benötigen, gern. Die Hotline: 02208 9216555.

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.