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Beitrag 361 – Die Stillen Kosten einer vernachlässigten Strategie – Warum Coaching hilfreich ist

In der letzten Folge haben wir von fünf Mechanismen berichtet, die Führungskräfte oftmals total überlasten. Diese Überlastungsfalle führt in aller Regel dazu, dass zwar sehr viel getan, aber zu wenig bewegt wird. Auch die Taktung der Prozesse richtet sich dann nach Dringlichkeiten und nicht nach Wichtigkeiten. Gleichzeitig mehrere Brände zu löschen, ist am Ende deutlich aufwändiger, als sich in Ruhe ein Konzept für einen optimalen strategischen Brandschutz zu überlegen und dieses auch umzusetzen. 

Die Strategie bleibt auf der Strecke. Diese stillen Kosten sind nicht zu unterschätzen. Welches das sind? Nun ja – schauen Sie einmal.

  1. Verpasste Marktchancen

Neue Kundensegmente, Margenhebel oder Partnerangebote kommen zu spät in den Blick. Wir reagieren, statt zu antizipieren.

  1. Suboptimale Preis- und Sortimentsentscheidungen

Ohne regelmäßige Werttreiber-Reviews (Deckungsbeiträge, Zahlungsziele, Servicelevel) werden Rabatte, Konditionen und Produktportfolios historisch „fortgeschrieben“. Extern wird uns künftig aber weniger an Vergangenheitsdaten und stärker an Tragfähigkeit des Geschäftsmodells gemessen. 

  1. Überhöhte Kapitalkosten und Liquiditätsstress

Strategische Maßnahmen wie Working-Capital-Programme, Zahlungsziel-Management oder Lieferantenkonditionen werden spät adressiert. Das erhöht Vorlauf-Finanzierung und drückt auf die Cash-Position – selbst bei guter Ertragslage. 

  1. Talentbindung und Nachfolge

Ohne Zeit für Führung, Feedback und Entwicklung entstehen Schlüsselpersonen-Risiken. Strategische HR-Arbeit konkurriert mit Tagesgeschäft – und verliert.

  1. Innovationsstau

Ideen gibt es viele, aber kein Prozess, der aus Ideen investierbare Projekte macht: Hypothese → MVP → Business Case → Go/No-Go.

Sie fragen sich nun sicherlich, ob es hierfür auch geeignete Lösungsansätze gibt? Ja, sicher gibt es die. Der Hebel von außen lautet: Professionelles Coaching. 

Der Hebel von außen: Warum professionelles Coaching im Mittelstand wirkt

Professionelles Coaching ist kein Luxus und keine Therapie. Im Mittelstand ist Coaching ein unternehmerisches Werkzeug, das Zeiteffizienz und Entscheidungsqualität steigert – und strategische Arbeit umsetzbar macht.

Vorteil 1:  Zeiteffizienz: Mehr Wirkung je Stunde

  • Kalender-Neuschnitt: Fixe Fokusblöcke (z. B. 2×90 Min/Woche), Timeboxing, Meeting-Design (Agenda, Owner, Entscheidungstyp).
  • Entscheidungs-Templates: 1-Pager pro Thema (Problem, Optionen, Kriterien, Empfehlung, Nächste Schritte).
  • Delegationsroutinen: RACI-Klarheit, Definition „Done“, Review-Takt, Eskalationspfade.
  • Asynchron statt Dauer-Sync: Standardisierte Statusberichte, Entscheidungsfenster, kanalisierte Kommunikation.

Vorteil 2: Erhöhung der strategischen Schlagzahl: Von Absicht zu Umsetzung

Alleine die Ausarbeitung eines strategischen Konzeptes reicht allerdings nicht aus. Es muss auch umgesetzt werden. Unsere Tipps hierzu: Führen Sie monatliche Review-Rituale ein, in dem in einem Führungskreis über die wesentlichen Fortschritte der strategischen Projekte gesprochen wird, Risiken erkannt und Abräum-Entscheidungen klar definiert werden.

Erarbeiten Sie eine Roadmap, auf der Sie sich auf drei bis fünf strategische Initiativen beschränken und entsprechende Maßnahmen dann auch ausarbeiten. 

Vorteil 3 Die Externe Perspektive: Blinde Flecken sichtbar machen

  • Ein Coach stellt Fragen, die intern selten gestellt werden („Worauf würden wir setzen, wenn wir heute neu gründen?“). Diese Außenperspektive ist auch für Finanzpartner überzeugend: Zukunftsfähigkeit wird belegt, nicht behauptet. 
  • Sie fangen an zu grübeln und suchen nach weiteren Optimierungsansätzen, wie Sie die Effizienz erhöhen können? Bleiben Sie am Ball. In der nächsten Folge werden wir genau hier mit weiteren Themen wieder ansetzen. 

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.