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Beitrag 365 – Der Mehrwert einer Deckungsbeitragsrechnung für mein Unternehmen

Als mittelständisches Unternehmen bewegen wir uns in einem komplexen und zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Globale Märkte reagieren sensibel auf Preisveränderungen, Materialknappheit und politische Entwicklungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen unserer Kunden an Qualität, Geschwindigkeit, Individualisierung und Service. Hinzu kommen wachsende interne Herausforderungen: steigende Fixkosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung der Prozesse und der Druck, Investitionen gezielt zu steuern.

Umso entscheidender ist es, dass wir unsere wirtschaftliche Situation zu jedem Zeitpunkt klar beurteilen können. Nur wenn wir wissen, welche Produkte, Dienstleistungen, Kunden und Geschäftsbereiche tatsächlich zum Unternehmenserfolg beitragen, sind wir in der Lage, langfristige Stabilität und nachhaltiges Wachstum sicherzustellen.

Ein zentrales Instrument hierfür ist die Deckungsbeitragsrechnung. Sie zeigt, wie viel ein Produkt, ein Auftrag oder ein Kunde zur Deckung der Fixkosten und letztlich zum Gewinn beiträgt. Damit ist sie ein unverzichtbares Steuerungsinstrument im Controlling – besonders für mittelständische Unternehmen, die häufig mit begrenzten Ressourcen arbeiten und daher Entscheidungen mit großer Genauigkeit treffen müssen.

Negative Konsequenzen bei fehlender Deckungsbeitragsrechnung

Welche negative Folgen hat es nun, wenn in einem Unternehmen keine DB-Rechnung existiert?

  1. Fehlende Transparenz über die Rentabilität einzelner Produkte

Ohne eine Deckungsbeitragsrechnung wissen wir nicht, ob ein Produkt tatsächlich einen Beitrag zur Deckung unserer Fixkosten leistet oder lediglich die variablen Kosten deckt. Dies birgt gleich mehrere Risiken: Margenschwache Produkte bleiben im Sortiment, Quersubventionen verzerren die Realität, und Entscheidungen basieren auf Vermutungen.

  1. Preisentscheidungen basieren auf Schätzungen statt Fakten

Ohne Deckungsbeiträge ist eine belastbare Preisuntergrenze nicht bestimmbar. Dies führt zu Verlusten durch zu niedrige Preise, ineffiziente Rabattsysteme und falsche Preisentscheidungen.

  1. Unzureichende Kapazitäts- und Produktionsplanung

Fehlt die Deckungsbeitragsrechnung, besteht die Gefahr, dass Engpass-Ressourcen (wie z.B. Maschinen) falsch eingesetzt werden, rentable Produkte zu spät produziert werden und Investitionen schlecht begründet sind.

  1. Unkenntnis über die Profitabilität einzelner Kunden

Ohne Deckungsbeiträge bleibt verborgen, welche Kunden tatsächlich profitabel sind und welche durch Sonderwünsche oder Logistikaufwand hohe interne Kosten verursachen.

  1. Fehlende Grundlage für strategische Entscheidungen

Ohne transparente Zahlen steuert die Geschäftsleitung das Unternehmen im Blindflug – Investitionen, Wachstum und Restrukturierungen werden unsicher oder falsch geplant.

Was sind nun die Vorteile einer aussagekräftigen Deckungsbeitragsrechnung?

Lassen Sie mich nun einige Vorteile herausstellen, die Sie aus einer DB-Rechnung für Ihr Unternehmen ableiten können:

  1. Präzise Beurteilung der Produkt- und Leistungsrentabilität

Mit einer wirksamen Deckungsbeitragsrechnung erkennen wir klar, welche Produkte profitabel sind und wie das Sortiment optimiert werden kann.

  1. Fundierte Preisgestaltung und bessere Vertriebsentscheidungen

Die Deckungsbeitragsrechnung schafft Klarheit über Preisuntergrenzen, Rabattspielräume und kundenbezogene Profitabilität.

  1. Effektivere Kapazitätsplanung und höhere Produktivität

Transparente Deckungsbeiträge ermöglichen effiziente Produktionsprozesse und bessere Investitionsentscheidungen.

  1. Messung der Kundenprofitabilität und fokussierte Betreuung

Eine deckungsbeitragsorientierte Kundenanalyse zeigt, welche Kunden für das Unternehmen wertvoll sind und wo Optimierungspotenzial besteht.

  1. Höhere Steuerungsqualität für die Unternehmensführung

Deckungsbeiträge bilden die Grundlage für strategische Entscheidungen, Risikomanagement und Wachstumsstrategien.

  1. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit

Die Deckungsbeitragsrechnung erhöht langfristig die Ertragskraft, Krisenfestigkeit und Marktposition des Unternehmens.

Lassen Sie mich uns kurzes Fazit ziehen

Eine umfassende Deckungsbeitragsrechnung ist für jedes mittelständische Unternehmen unverzichtbar. Es liefert Ihnen wertvolle Informationen, die Sie zur Steuerung Ihres Unternehmens nutzen können und sollten.

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.