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Beitrag 370 – Die „richtige“ Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung – Teil 3

Sie erinnern sich noch an den letzten Beitrag? Super, denn genau daran setzen wir heute an. Wir haben anhand eines Beispiels aufgezeigt, dass durch die Umgliederung von sich proportional zur Leistung verändernden Aufwendungen in die Materialaufwendungen sich die Rohertragsquote und damit die Marge eines Unternehmens verändert.

Bewertung der Resilienz Ihres Unternehmens

Relevant wird diese Umgliederung insbesondere dann, wenn es um die Bewertung der Resilienz Ihres Unternehmens geht. Lassen Sie uns die GuV I (vor Umgliederung) mit der GuV II (nach Umgliederung) einmal vergleichen. 

Wie bereits ausgeführt, ist das Ergebnis in beiden Fällen identisch. Die Roherträge sowie die Rohertragsquoten weichen aber ab. 

Im Folgenden soll die Frage beantwortet werden, wie viel Gesamtleistung das Unternehmen rechnerisch verlieren kann, bis ein Null-(Betriebs-)ergebnis erreicht wird. Die folgende Berechnung setzt hierbei voraus, dass der Personal- und Sachaufwandsblock weitestgehend als fix angesehen werden kann. 

Es ergeben sich die folgenden Berechnungen: 

Während in der ersten Version vor Umgliederung demnach ein Leistungseinbruch von max.41 T€ verkraftet werden kann, steigt dieser Wert im zweiten Fall auf 45 T€. 

Im Vergleich zur ausgewiesenen Ist-Gesamtleistung entspricht dies einem möglichen prozentuellen Leistungseinbruch in der o.a. Höhe.

Bewertung

Die GuV II nach Umgliederung ermöglicht über die Break-Even-Berechnung eine bessere Aussage zur Resilienz des Unternehmens als die ursprüngliche Version I. 

Sollte sich ein Unternehmen in einer Verlustsituation befinden, kann die o. a. Berechnung selbstverständlich analog durchgeführt werden. 

Die Break-Even-Betrachtung würde ihm dann „ehrlich“ zeigen, welche Leistungssteigerung zwingend erforderlich wäre, um ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu erzielen. 

Fazit:

Eine rein durch das Handels- sowie Steuerrecht geprägte GuV-Gliederung reicht oftmals für eine betriebswirtschaftliche Steuerung eines Unternehmens nicht aus. 

Das o. a. Beispiel visualisiert anschaulich, dass allein schon durch eine reine Umgliederung der wesentlichen sich proportional zur Gesamtleistung verändernden, variablen Positionen aus den Personal- und Sachaufwendungen innerhalb der Materialaufwendungen zu einer besseren Transparenz bzgl. der betriebswirtschaftlich so wichtigen Handelsmarge führt. 

Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Aufwendungen möglichst detailliert in viele Einzelkonten verbucht werden. Dies ermöglich Ihnen nicht nur eine bessere Unterscheidung von fixen und variablen Kosten. 

Es hilft Ihnen vielmehr auch, über eine erheblich höhere Transparenz eine betriebswirtschaftlich gute Grundlage zu erhalten, die Sie für gute, kaufmännisch basierte Entscheidungen nutzen können. 

Sie suchen einen Sparringspartner hierzu? Aber gerne. Hier die berühmte Hotline 02208 / 92 16 555.

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.