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Beitrag 371 – Wie ich durch guten Service Kundenbindung erreichen kann Teil 1 

Heute, meine sehr geehrten Damen und Herren, möchten wir uns wieder einmal einem „weichen Thema“ widmen. Was denken Sie: Wie wichtig ist Kundenservice? Vermutlich kennen Sie die Antwort. 

Kundenservice ist einer der zentralen Schlüssel, um langfristig eine enge und dauerhafte Kundenbeziehung herzustellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich um sehr hochwertige Produkte oder Dienstleistungen handelt. 

Lassen Sie mich dies anhand eines praktischen Beispiels verdeutlichen. Da ich als Unternehmensberater und Dozent deutschlandweit tätig bin, gehört zwangsläufig ein gutes, sehr belastbares und robustes Reiseequipment fest zu meiner mobilen „Büroausstattung“. Dies ist auch der Grund, warum mein Team und ich seit vielen Jahren Produkte der Marken TUMI sowie RIMOWA bevorzugen. Auch wenn beide Unternehmen verschiedene Philosophien vertreten (Carbon-Gewebe vs. Aluminium) so stellen sie doch sehr hochwertige Reisetaschen und Koffer her, die sich neben einem guten Design vor allem durch ihre Stabilität und Robustheit auszeichnen. 

Beide Marken bedienen auch das gleiche Käuferklientel, was sich auch im hohen Preissegment widerspiegelt. In dieser Klientel dürfte es eher eine Glaubensfrage und Designfrage sein, ob der Kunde eher ein hochbelastbares Synthetik-Gewebe oder aber den Werkstoff Aluminium bevorzugt. 

Sollte Polycarbonat präferiert werden, so finden Sie bei beiden Marken entsprechende Produkte. 

Serviceorientierung von Unternehmen 1

Vor gut einem Jahr erwarb ich über den Sekundärmarkt einen weiteren gebrauchten Trolley, der speziell für EDV-Zubehör konzipiert ist. Die Tasche dürfte heute ca. 10 Jahre alt sein und wurde regelmäßig genutzt.

Kurz nach dem Kauf fiel die Tasche auf einer meiner Reisen unglücklich auf eine Treppenkante, so dass der Teleskopauszug nicht mehr funktionierte. 

Über die Homepage des Unternehmens wandte sich mein Sekretariat an den Hersteller – in diesem Fall TUMI – beschrieb kurz den Schaden, gab die Seriennummer an, fügte hinzu, dass wir, da es sich um ein Gebrauchtprodukt handelte – keinen Kaufbeleg oder Ähnliches einreichen konnten. Unser Ziel war es, ein neues Teleskopgestänge über den Hersteller zu erwerben, welches wir dann selbst montieren. 

Der Service des Unternehmens kontaktierte uns zügig per Mail und teilte mit, dass diese konkrete Tasche nicht mehr hergestellt würde. Sie fügten an, dass ihr Unternehmen ein hohes Qualitätsversprechen seinen Kunden geben würde, was auch eine lange Versorgung mit Ersatzteilen inkludierte. Das Mail endete mit den Worten: „Sie hören wieder kurzfristig von uns“. 

Zwei Tage später erhielten wir erneute ein sehr freundliches Mail mit folgendem Inhalt: 

„Sehr geehrte Damen und Herren, uns ist es gelungen, das gewünschte Ersatzteil zu beschaffen. Unsere Gestänge sind so ausgelegt, dass sie im Rahmen unserer ständigen Qualitätsforschungen auch Belastungstests überstehen. Eine Beschädigung des Gestänges hätte eigentlich nicht passieren dürfen. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns sehr wichtig. Bitte geben Sie uns die Versandanschrift an, an die wir das Ersatzteil versenden dürfen. Dies ist selbstverständlich für Sie kostenlos.“

Lassen Sie mich diese Aussagen noch einmal kurz reflektieren. Der Kunde beschädigt ein Produkt, kann keinen Kaufbeleg vorweisen, dieses Produkt wird nicht mehr hergestellt und der Hersteller reagiert so auf die Kundenanfrage? – 

Top! 100 Punkte von 100 möglichen Punkten. 

Das Gestänge kam tatsächlich innerhalb einer Woche per Post, wurde von uns montiert und die Tasche wird weiterhin mit Freuden verwendet. 

Kommen wir nun zu Fall 2: Kürzlich brach bei einem Aluminium-Koffer das Teleskopgestänge. Der Koffer selbst ist auch gut 10 Jahre alt und damit hinsichtlich des Alters aber auch der „Problemlage“ vergleichbar mit der o. a. EDV-Tasche. 

Wie der Alu-Kofferhersteller sich dem „Problem“ angenommen hat, dies erfahren Sie im nächsten Beitrag.

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.