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Beitrag 372 – Wie ich durch guten Service Kundenbindung erreichen kann Teil 2 

Im letzten Beitrag haben wir die professionelle Regulierung einer defekten Teleskopstange eines Herstellers beschrieben. Obwohl die Tasche alt war, nicht mehr hergestellt wurde und zudem kein Kaufbeleg vorhanden war, wurde alles perfekt geregelt. Kundenservice ist (fast) alles, um eine hohe Markenbindung zu erreichen.

Heute, meine sehr geehrten Damen und Herren, möchte ich gerne von einem zweiten, hinsichtlich des Schadensbildes nahezu identischem Fall berichten.

Serviceorientierung von Unternehmen 2

Auch viele Koffer der Marke RIMOWA werden von uns seit Jahren eingesetzt. Das Reparaturaufkommen war bisher mit Ausnahme von zwei Ersatzschlössern praktisch null. Kürzlich brach bei einem Aluminium-Koffer das Teleskopgestänge. Der Koffer selbst ist auch gut 10 Jahre alt und damit vergleichbar mit der o. a. EDV-Tasche. 

RIMOWA bietet an, die Koffer direkt im nächsten Store abzugeben, dort wird die Reparatur aufgenommen und der Koffer im Anschluss daran nach Reparatur nach Hause versandt. So weit, so gut. 

Da der nächste RIMOWA-Store in einer benachbarten Großstadt liegt und ich in der Nähe einen Kundentermin hatte, habe ich mich entschlossen, diesen Service in Anspruch zu nehmen. 

Ich wurde im Store auch sehr freundlich empfangen und auf die erste Etage in den Bereich Service gerführt. Das dort tätige Personal war verkäuferisch perfekt geschult. 

Als ich mein Anliegen kurz darstellte, wurde mir mitgeteilt, dass dieses Produkt seit mehreren Jahren nicht mehr hergestellt wird. Ersatzteile gäbe es nicht mehr. Es wurden seitens der Mitarbeitenden aber auch keinerlei Anstrengungen übernommen, den Kunden anderweitig zufriedenzustellen. 

So wurden auch keine Alternativen aufgezeigt, sondern nur erwähnt, dass ein solches Produkt bzgl. des Fassungsvermögens aktuell nicht mehr hergestellt wird. 

Der Hinweis, dass beim Konkurrenten TUMI das Thema Ersatzteile-Versorgung und Service „optimierter“ aufgenommen wird, wurde mit einem Lächeln aufgenommen verbunden mit dem Hinweis: „Wir geben dies weiter.“

Das war es dann auch. 

Ein Fazit

Merken Sie etwas?

Zwei Premium-Hersteller mit bzgl. der Haltbarkeit und Qualität vergleichbaren Produkten, die ein nahezu identisches Marktsegment bedienen und hinsichtlich des Services mit einer nahezu gleichen Problemlage völlig anders umgehen. 

Selbst der Hinweis, dass der Konkurrent genau gegenüber seine Verkaufsfirma hat, wurde mit einem Lächeln ignoriert. 

Natürlich können die o. a. Erfahrungen keine repräsentative Untersuchung ersetzen und sollen dies auch nicht. 

Was nutzt aber ein bzgl. des Außenauftritts perfekt aufgestellter Store mit (eigentlich) professionell geschultem Personal, wenn am Ende solche Aussagen herauskommen?

War die Reaktion des Stores zielführend, um eine hohe Kundenbindung zu erreichen? – Wohl kaum. 

Ach ja: Dass die Aussage bzgl. der nicht mehr beschaffbaren Ersatzteile bei den Kunden nicht gerade auf eine positive Resonanz stößt, hätten sie bereits öfters festgestellt. Komisch, oder?

Wir sind uns einig: Man braucht keine Unternehmensberatung, um aus solchen Reaktionen die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Von welchem Hersteller ich den nächsten Koffer erwerbe, das dürfte klar sein. 

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Insgesamt war er über 40 Jahre in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.