Bereinigtes Netto-Umlaufvermögen (BNUV)

In einem der letzten Beiträge haben wir bereits die Grundlagen des Working Capitals erläutert.

Zur Erinnerung: Das Working Capital war nichts anderes als die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten.

 

Die Grundaussage war, dass ein hohes bzw. steigendes Working Capital zwar auf eine hohe, theoretische Liquiditätsreserve schließen lässt. Dies bedeutet in aller Regel aber auch, dass ein steigender Finanzbedarf vom Unternehmen zu decken ist.

Diese Working Capital-Definition wird nun bereinigt um die Position liquide Mittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten. Es ergibt sich folglich folgende Definition:

 

Schauen wir uns doch einmal die durchgeführten Bereinigungen genauer an:

  • Bereinigung 1: Eliminierung der liquiden Mittel
    Die liquiden Mittel (die Bestandteil des Umlaufvermögens sind) werden in der Berechnung vom Umlaufvermögen subtrahiert. Diese Korrektur ist nachvollziehbar, denn: Die liquiden Mittel (Kassenbestände und Bankguthaben) sind bereits liquide und brauchen folglich auch nicht mehr liquidiert zu werden. Sie stellen bereits echte Cash-Mittel des Unternehmens dar.

 

  • Bereinigung 2: Keine Berücksichtigung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten
    Im Vergleich zum klassischen Working Capital werden hier nicht die kompletten kurzfristigen Verbindlichkeiten subtrahiert, sondern nur der Teil der kurzfristigen Verbindlichkeiten, der nicht aus einer kurzfristigen Bankverschuldung resultiert.Die Idee dahinter ist: Die Entwicklung des BNUVs soll letztendlich aus Bankensicht eine Aussage zur kurzfristigen Bankverschuldung und damit primär zur Kontokorrentinanspruchnahme liefern.

Das BNUV stellt letztendlich den Teil des Umlaufvermögens dar, der über andere Quellen und damit oftmals über zinstragendes Fremdkapital finanziert werden muss.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor