Die Investitionen der Bekleidungs-GmbH – Ein Erfahrungsbericht, Teil 1

Heute, meine sehr verehrten Damen und Herren, möchte ich Ihnen wieder einmal aus unserer Beratungstätigkeit berichten. Diesmal geht es um die Thematik „investieren“.

Vielleicht kennen Sie so etwas: Sie überlegen zu investieren und müssen dafür ein hohes Risiko eingehen. Die Verschuldung Ihres Unternehmens steigt entsprechend. Wenn es funktioniert, alles super, aber wenn nicht? 

Diese Gedanken beschäftigen Sie wochenlang, ja vielleicht sogar monatelang.

Genauso ging es den Geschäftsführern eines unserer Mandanten. Es handelte sich hierbei um ein mittelständisches Unternehmen, welches eine große Kompetenz bei der Vollversorgung von gewerblichen Kunden mit Berufsbekleidung hatte.

Die hohe Nachfrage nach den Leistungen der Bekleidungs-GmbH  führte zu einem kontinuierlichen Wachstum der Umsatzerlöse und auch der Ertragslage. Die Nachfrage stieg weiter, die Kapazitäten des Unternehmens näherten sich dem Maximalwert.

Umstellung auf Mehrschichtbetrieb

Um diesem Nachfrageanstieg gerecht zu werden, wurde zunächst auf Zweischicht und am Ende sogar auf Dreischichtbetrieb umgestellt. Dennoch waren irgendwann die Kapazitäten gänzlich ausgeschöpft. Auch die Mitarbeiter kamen an ihre Leistungsgrenzen. Einmal mehr bewahrheitete sich unsere Erfahrung: Aufgrund der erhöhten Zulagen ist ein Mehrschichtbetrieb nicht nur deutlich teurer für das Unternehmen. Auch die Effizienzkurve sinkt. Dies gilt insbesondere für die Nachtschicht.

Steigende Risiken bei Maschinenausfällen

Es stellte sich zudem ein weiteres Risiko ein. Ein Maschinenausfall – beispielsweise für absehbar werdende Generalüberholungen – hätte zwangsläufig einen Produktionsausfall bedeutet, der nicht mehr so einfach aufzufangen gewesen wäre.

Kapazitätsausweitung durch Investitionstätigkeit

Unter anderem aus diesen Gründen entschloss sich die Geschäftsleitung, sich dem Investitionsthema „Kapazitätsausweitung“ zu nähern. Man begann, die wesentlichen Investitionskosten für ein solches Investment durch entsprechende Angebote zusammenzutragen. 

Als die finale Zahl der Geschäftsführung vorlag, kamen die Zweifel, ob sich ein Investment in dieser Größenordnung auch rechnet. Auch die Chancen-/Risikoabwägung beschäftige die Geschäftsführung sehr. 

Berufliche Themenstellungen dominierten auch den Privatbereich der geschäftsführenden Gesellschafter. Kennen Sie so etwas auch?

So kamen wir ins Spiel.

Ein Lösungsansatz: Peter Schaaf wurde gerufen, das geplante Vorhaben durch eine betriebswirtschaftliche Investitionsrechnung konstruktiv kritisch zu durchleuchten und der Geschäftsführung eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise auszusprechen. Für einen Diplom-Kaufmann und Unternehmensberater eine großartige Herausforderung, die es gemeinsam mit dem Unternehmen zu lösen galt.

Einmal mehr zeigte sich, dass Unternehmensberatung nicht nur das bloße addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren von Zahlen ist, sondern sehr viel mit Persönlichkeit und Überzeugungskraft zu tun hat.

Sie möchten erfahren, wie wir hier vorgegangen sind? Aber gerne: lesen Sie einfach unseren nächsten Blogbeitrag.

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