Investitionsrechnung – Allgemeine Grundlagen

Im heutigen Blog möchte ich mich einmal mit dem Thema Investitionsrechnungen beschäftigen.

Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass viele Unternehmen ihre Investitionen aus einer spontanen Idee oder einer günstigen Gelegenheit heraus tätigen. Eine betriebswirtschaftlich „saubere Berechnung“, ein Abschätzen der mit der Investition verbundenen Chancen, aber auch Risiken erfolgt leider nicht immer.

Daher unsere Tipps:

  1. Prüfen Sie das Ziel / die Motivation Ihrer Investition
  • Die Investition sollte aus betriebswirtschaftlich nachvollziehbaren Gründen Dies kann beispielsweise sein, dass Sie eine Marktchance gezielt in einem neuen Investment erschließen mögen.
  • Wägen Sie die Chancen, aber auch die Risiken der Investition sorgsam ab. Kritisch sind tendenziell die Investitionsvorhaben zu sehen, die – bei einem Scheitern – die Existenz ihres bestehenden Unternehmens gefährden. Es kann durchaus besser sein, Chancen nicht zu realisieren, um damit Risiken nicht ausufern zu lassen.
  1. Führen Sie eine Investitionsrechnung durch
  • Berechnen Sie mit kaufmännischen Grundsätzen die Rentabilitäts-, aber auch die Liquiditätseffekte Ihres Investitionsvorhabens. Nur dann können Sie sicher sein, dass „gut gemeinte Investitionen“ nicht zum „Rohrkrepierer“ werden.
  • Welche Kosten muss ich künftig in meinem Unternehmen erwirtschaften? Können die zur Erreichung der Gewinnschwelle notwendigen Erlöse mit dem Investment tatsächlich erreicht werden? Welche Liquiditätsauswirkungen sind aus dem Investitionsvorhaben mitzuberücksichtigen? Reicht die bestehende Kontokorrentlinie bei der Hausbank aus, um den erhöhten Umlaufkapitalbedarf aus dem Investment aufzufangen?
  • Schalten Sie ggf. fachkundiges Knowhow ein, um eine Investitionsrechnung professionell durchführen zu können.
  1. Binden Sie frühzeitig die Finanzpartner mit ein
  • Für einen Finanzpartner gibt es fast nichts Schlimmeres, als dass er vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Investment bereits bezahlt wurde und der Betrag aus dem Kontokorrent umfinanziert werden muss.
  • Wir raten Ihnen daher, bei größeren Investments vorzeitig mit den relevanten Finanzpartnern zu sprechen, um mit diesen aktiv die Chancen und Risiken des Investitionsvorhabens zu diskutieren.
  • Dies gilt auch dann, wenn Sie das Investitionsvorhaben aus eigenen Mitteln zunächst finanzieren können, denn: Wenn die Eigenmittel einmal für Investitionsvorhaben verwandt worden sind, fehlt Ihnen am Ende eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Liquiditätsreserve, um beispielsweise Anlaufverluste oder eine Durststrecke bei der Auftragslage selbstständig vorfinanzieren zu können. Dies kann die Bonität Ihres Unternehmens und Ihr Rating nachhaltig negativ beeinflussen.

In einem weiteren Blog werden wir die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede der wesentlichen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor