Geben Sie unternehmerischen Problemen und Wissenslücken keinen Zunder

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Ihr Peter Schaaf

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Kapitalflussrechnung – Teil 1: Die Grundlagen

Die Welt der Betriebswirtschaftslehre bietet eine Fülle von Themen, die es näher zu beleuchten oder zu diskutieren gilt.

Auch in dieser Folge möchten wir gerne einen weiteren Baustein des Jahresabschlusses thematisieren: die Kapitalflussrechnung.

Diesem, aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive sehr informativem Medium wird nach unserer Erfahrung zu wenig Bedeutung beigemessen.

Was sagt die Kapitalflussrechnung eigentlich aus?

Ziel der Kapitalflussrechnung ist es, eine Aussage zur Liquiditätsentwicklung in der letzten Periode zu geben.

Positionen, die zu einem Liquiditätszufluss geführt haben, werden in der Kapitalflussrechnung mit einem positiven Vorzeichen ausgewiesen.

Positionen, die die Liquidität des Unternehmens belastet haben, entsprechend mit einem negativen Vorzeichen.

 

Da die Gewinn- und Verlustrechnung lediglich die Ertragslage des Unternehmens, aber nicht die Liquiditätslage widerspiegelt, ist die Kapitalflussrechnung die nahezu ideale Ergänzung. Dort kann beispielsweise abgelesen werden, ob und in welcher Höhe der operative Cashflow tatsächlich als Cashflow aus der Geschäftstätigkeit auch liquiditätswirksam zugeflossen ist.

Wie funktioniert die Kapitalflussrechnung?

Die Grundidee ist denkbar einfach: Die Kapitalflussrechnung weist jeweils die Veränderungen einer Bilanzposition vom Periodenanfang zum Periodenende aus. Dies ist auch der Grund dafür, warum die Kapitalflussrechnung oftmals auch als Bewegungsbilanz bezeichnet wird.

  • Für die Aktivseite gilt:
  • Sollte der Saldo am Ende der Periode höher sein, als der Saldo zu Beginn der Periode und sich folglich eine positive Differenz ergeben, stellt diese Erhöhung der Aktivseite eine Mittelverwendung
  • Der Betrag wird folglich in der Kapitalflussrechnung mit einem negativen Vorzeichen
  • Dies ist auch leicht nachzuvollziehen: Der Anstieg des Anlagevermögens kann in aller Regel nur durch Investitionen erfolgen. Dass dies eine Kapitalbindung darstellt, dürfte unstrittig sein.
  • Für die Passivseite gilt:
  • Sollte der Saldo einer Passivposition am Ende der Periode über dem Wert zu Beginn der Periode liegen, so stellt dies einen Mittelzufluss
  • Der Differenzbetrag wird folglich in der Kapitalflussrechnung mit einem positiven Vorzeichen ausgewiesen.
  • Auch dies ist für die meisten Passivpositionen gut nachvollziehbar: Sollte Ihr Unternehmen ein neues Darlehen von der Hausbank erhalten, so erhöhen sich die Verbindlichkeiten. Die neuen Darlehensmittel sind zwangsläufig eine Finanzierungsquelle in der letzten Periode gewesen.
  • Natürlich: „Leider“ möchte die Bank die Darlehensmittel in den nächsten Jahren auch zurückbezahlt bekommen. Die Tilgungsleistungen führen zwangsläufig in den Folgejahren zu einem Abbau der Bankverschuldung. Diese Reduktion, d. h. die Differenz zwischen Schlussbilanz- und Eröffnungsbilanzwert, wird folglich in der Kapitalflussrechnung mit einem negativen Vorzeichen

Betriebswirtschaftlich spannend wird es hingegen erst dann, wenn die Kapitalflussrechnung im Kontext mit der Ertragslage des Unternehmens gesehen wird. Dies werden wir in einem der nächsten Blogs thematisieren.

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