Liquide Mittel

In diesem Blogbeitrag möchten wir einmal über die Bedeutung der liquiden Mittel für das Bilanzbild eines Unternehmens sprechen. Lassen Sie uns zunächst einmal auf eine pragmatische Definition der liquiden Mittel eingehen. In Anlehnung an die HGB-Definition sollen unter den liquiden Mitteln alle bar bzw. barähnlichen Positionen verstanden werden. Hierunter fallen die Kassenbestände im Unternehmen, die Bankguthaben auf den Girokonten sowie Kundenschecks, sofern diese noch nicht zur Gutschrift auf dem Konto weitergereicht worden sind.

Im Rahmen einer Bilanzbetrachtung wird es im Allgemeinen positiv bewertet, wenn Unternehmen über hohe liquide Mittel verfügen. Grundsätzlich ist hiergegen nichts einzuwenden. Im Gegenteil. Gegen eine ausreichend gefüllte Kriegskasse ist auch in Zeiten von Negativzinsen nichts einzuwenden. Es ist vielmehr als Absicherung zu verstehen, dass das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten über ausreichend Liquiditätspotenziale verfügt.

Doch Vorsicht: Zwei Positionen sollten Sie bei der Beurteilung stets im Blick haben:

  • Die Bilanz zeigt Ihnen lediglich den Saldo zu einem konkreten Stichtag. Ein Tag danach kann die Welt bereits ganz anders aussehen.

Beispiel: das Unternehmen hatte den größten Teil des Jahres eine sehr hohe Kontokorrentinanspruchnahme aber kurz vor Bilanzstichtag war es möglich, einen ausreichend hohen Geldeingang zu vereinnahmen.

Die Bilanz visualisiert dann eine gute Liquiditätslage, was betriebswirtschaftlich so nur bedingt zutrifft.

  • Gerade in schwachen Unternehmenssituationen kann es sein, dass die bestehenden Bankguthaben als Sicherheiten verwendet werden. Konkret: Eine Verpfändung des Guthabens kann aus der Bilanz so nicht entommen Manchmal sind aber Hinweise hierzu im Anhang zu finden.

Fazit: Schauen Sie in der Gewinn- und Verlustrechnung auch auf die Höhe des kurzfristigen Zinsaufwandes. Dieser gibt oftmals einen recht guten Indikator ab für die Liquiditätslage des Unternehmens im gesamten Jahr.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor