Geben Sie unternehmerischen Problemen und Wissenslücken keinen Zunder

Als Hauptbrandmeister bekämpfe ich bei der Feuerwehr bereits seit über 30 Jahren erfolgreich Brände, seit über 20 Jahren auch in Unternehmen in meiner Funktion als Unternehmensberater.

Hierbei haben meine Partner und ich bereits in zahlreichen Unternehmen brennende Probleme gelöst und unseren Kunden nachhaltig unterstützt.

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Ihr Peter Schaaf

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Liquidität erhöhen oder Working Capital Management

In der heutigen Folge möchten wir einige praxisorientierte Tipps zusammenstellen, wie Sie für Ihr Unternehmen die Liquidität dauerhaft erhöhen können.

Tipp 1: Reduzieren Sie Ihre Außenstände durch die Vereinbarung von kurzen Zahlungszielen, eine aktive Kommunikation mit Ihren Kunden, ein straffes Mahnwesen, durch Einräumung von entsprechenden Skontierungsanreizen, aber auch durch Auswahl der richtigen Kunden. Was nützt Ihnen ein noch so guter Auftrag, wenn hinterher der Geldeingang nicht kommt?

Tipp 2: Reduzieren Sie Ihre Kapitalbindung in den Vorräten durch konsequente Abrechnung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse (Produktionsunternehmen), durch konsequente Bereinigung und Straffung des Sortiments (Handelsunternehmen), durch permanenten Abverkauf von nicht mehr marktgängigen Produkten sowie Optimierung des Bestellwesens (Just in Time).

Tipp 3: Sprechen Sie mit Ihren Lieferanten über die Einräumung von möglichst langen Zahlungszielen, auch wenn Sie diese zunächst nicht benötigen. Die Ansprache sollte in guten Zeiten erfolgen und nicht dann, wenn Sie bereits rückständig mit Zahlungen sind.

Tipp 4: Versuchen Sie bei Ihren Kunden Vorkassen bzw. Abschlagszahlungen zu generieren. Denken Sie aber daran, dass Sie diese Beträge später noch zur Fertigstellung des Auftrags benötigen.

Tipp 5: Sorgen Sie dafür, dass Sie eine ausreichend dimensionierte Kontokorrentlinie eingeräumt bekommen.

Tipp 6: Achten Sie darauf, dass der Durchschnittsbestand an Vorräten sowie Forderungen (Bodensatz) langfristig entweder über Eigenkapital oder über Darlehen finanziert wird. Diese Chargen dürfen die kurzfristige Liquidität nicht belasten.

Tipp 7: Je nach Forderungsstruktur kann es sinnvoll sein, die Forderungen zu verkaufen (Factoring). Achten Sie bei diesem Schritt aber auch darauf, dass Ihre Ertragslage durch die Factoringgebühren nicht zu stark belastet wird.

Tipp 8: Sparen Sie in guten Jahren eine ausreichend hohe „Kriegskasse“ an, auf die Sie zurückgreifen können. Dies kann sowohl durch positive Sondereffekte (zum Beispiel Steuererstattung) aber auch Gewinnthesaurierungen erfolgen.

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