Liquiditätskennzahl 3 (Liquidität 3. Grades)

Über die Liquiditätskennzahlen eins und zwei haben wir bereits in älteren Beiträgen berichtet. Erlauben Sie uns folgende spitze Bemerkung: Die Unternehmen, die weder mit der Liquiditätskennzahl eins noch mit der Liquiditätskennzahl zwei gute Prozentwerte erreichen, bekommen mit der Liquiditätskennzahl drei ihre dritte und letzte Chance.

Es ist wie mit der Scheckkarte am Geldautomaten. Sie haben drei Möglichkeiten, die richtige PIN einzugeben. Danach verabschiedet sich der Automat von Ihnen mit der Bemerkung „Ihre Karte wurde eingezogen. Vielen Dank und auf Wiedersehen“.

Die Liquidität 3. Grades als letzter Strohhalm

Der Liquiditätsbegriff in der Liquiditätskennzahl drei ist noch einmal ausgeweitet worden. Nachdem bereits neben den eigentlichen Barmitteln die kurzfristig veräußerbaren Wertpapiere sowie die Debitoren eingerechnet wurden, wird nun in den Aktiva des Unternehmens weiter nach tendenziell schnell veräußerbaren Vermögenswerten gesucht und gefunden. Da sind auch noch die Vorräte das heißt der Warenbestand beim Handelsunternehmen oder die Rohstoffe in Kombination mit den unfertigen und fertigen Erzeugnissen beim Produzenten.

Die Idee dahinter: Sollten sich diese Vorratspositionen auch schnell liquidieren lassen, kann eine weitere Geldquelle zur Abdeckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten „angezapft“ werden. Der Quotient lautet nun: (liquide Mittel + kurzfristig veräußerbare Wertpapiere + Forderungen aus Lieferung und Leistung + Vorräte) / kurzfristige Verbindlichkeiten. Sollte es jetzt nicht gelingen, den Quotienten über 100 % zu drücken, dann gute Nacht liebes Unternehmen.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor