Regulatorik

Sagt Ihnen der Begriff „Regulatorik“ etwas?

Es ist eins der Worte, bei dem sich bei jedem Bankmanager die Nackenhaare aufstellen: Regulatorik. Ein Begriff, der bei vielen für Mehraufwand ohne einen Euro Mehrertrag steht.

Doch was ist Regulatorik? Was bedeutet sie? Und warum ist Regulatorik in der Finanzwirtschaft so ungeliebt?

Die hier im Spezifischen gemeinte „Banken­regulatorik“ meint die Regulierung von Kredit­instituten durch den Staat, durch welche allgemeine Regeln für die Banken festgelegt werden.

Das grundsätzliche Ziel einer solchen Regulierung liegt zumeist in der Sicherstellung der Stabilität des Finanzsystems.

Und um eins vorweg zu nehmen:

Die Regulierung von Banken ist keine neue Erfindung, sondern in Deutschland wurde zum Beispiel bereits 1934 das so genannte „Kreditwesengesetz“ verabschiedet, welches als Folge der Bankenkrise von 1931 zu verstehen war.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass einer steigenden Regulierung oftmals eine Banken- oder Wirtschaftskrise vorausgeht, die zu schweren Marktverwerfungen geführt hat.

So ereignete sich exemplarisch vor der steigenden Regulatorik der letzten Jahre die Finanzkrise ab 2007 (Subprime-Krise) bzw. die Eurokrise ab 2010.

In der Folge dieser Krisen wurden neue Vorschriften festgelegt. Hierunter fallen unter anderem Basel III oder die Mindestanforderungen an das Risikomanagement, kurz: MaRisk, welche eine Konkretisierung der qualitativen Anforderungen der Baseler Vorschriften darstellen.

In jüngster Vergangenheit stellten zudem mit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (kurz: WIKR), oder auch dem Financial Reporting (kurz: FinREP) weitere rechtliche Maßgaben neuen Mehraufwand für die Kreditinstitute dar.

Doch hier war nicht in erster Linie die Stabilität des Finanzsystems für die neuen Regulierungen ausschlaggebend, sondern bei der WIKR beispielsweise der Schutz des Verbrauchers.

Bei FinREP handelt es sich um eine Vorschrift für die vereinheitlichte, finanzielle Berichterstattung und -übermittlung für Kreditinstitute.

Insgesamt ist festzuhalten, dass, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Globalisierung, der Ruf nach einheitlichen Standards für alle Banken groß ist.

Die Problematik in Deutschland dabei:

In den meisten europäischen Ländern kennt man keine Sparkassen oder Volksbanken, sondern die inländische Bankenlandschaft wird von einigen, wenigen Großbanken dominiert.

Daher werden die Anforderungen der Bankenregulierung oftmals an den Größen­klassen von Großbanken ausgerichtet. Dies führt jedoch für die vielen kleinen Kreditinstitute zu einem enormen Arbeitsaufwand bei der Umsetzung der europäischen oder globalen Richtlinien.

Viel Experten gehen für die Zukunft eher von einer zunehmenden und nicht von einer abnehmenden Regulatorik aus.

Es bleibt abzuwarten, wie die Sparkassen und Volksbanken diesen zusätzlichen Mehraufwand auf Dauer verkraften können. Der „Fusionstrend“ zu immer größeren Instituten in beiden Organisationen war bisher – so scheint es – die generelle Antwort vieler Banken auf die steigenden Anforderungen.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor