6.2.

Branchenseminar KFZ: Bonitätsbeurteilung von Auto- und Motorradhäusern

Art

Seminar

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im gewerblichen Aktivgeschäft, die bereits über Erfahrung mit der Bonitätsbeurteilung von Engagements verfügen.

Leitung

Dipl.-Kfm. Reiner Minrath

Dauer

2 Tage

Möglicher Ort

Bei Ihnen vor Ort, Schaaf Learning Camp oder Online

Mindestteilnehmer­zahl

4

Ziel

Der Teilnehmer lernt die vom Kunden erhaltenen Unterlagen  mit  praxisorientierten Verfahren  zu plausibilisieren sowie diese im Rahmen eines engen Zeitbudgets zu analysieren.

Ziel des Trainings ist, dem Teilnehmer eine noch profundere Beurteilung der Chancen und Risiken für das Kreditinstitut zu ermöglichen.

Inhalt

Hintergründe:

Wie jede andere Branche, so weist auch die Kfz- Branche  ihre  eigenen  Besonderheiten  aus. Die durch die Kombination von Handel (Fzg.-Verkauf) und Handwerk (Werkstatt/Aftersales) geprägte Branche ist komplex, durch starke Herstellervorgaben geprägt und das Geschäftsmodell ist durch hohe Nachlässe und hohe Kosten gefährdet. Neben dem Blick auf das Gesamtunternehmen muss sich die Bonitätsbeurteilung im Bereich Fahrzeugverkauf vor allem auf die Werthaltigkeit und den Umschlag der Fahrzeugbestände fokussieren. Im Aftersales-Bereich müssen u. a. Aussagen zur Werkstatt-Effizienz  und  zur Werthaltigkeit  und dem Umschlag des Ersatzteilgeschäfts getroffen werden. Für eine Bonitätsbeurteilung sollten neben den klassischen Informationsgrundlagen (Jahresabschluss, BWA, SuSa etc.) auch weitere Unterlagen hinzugezogen werden, z. B. Betriebsvergleichsauswertungen und einschlägige Auswertungen aus den Dealer-Management-Systemen.

Verprobung/Verifizierung ausgewählter Positionen aus dem Kontennachweis (Bilanz, GuV) des Jahresabschlusses. Fokussierter Blick auf die Warenbestände (Fahrzeuge, Ersatzteile/Zubehör), deren Werthaltigkeit und Bestandsumschläge

Verprobung der unterjährigen BWA und Ergebnisrechnung. Fokussierter  Blick auf die Frage, ob die Wareneinsätze (Verrechnete Anschaffungskosten) unterjährig korrekt erfasst werden und Boni/Verkaufshilfen unterjährig periodengerecht abgegrenzt werden?

Wie hoch fallen die für die Kfz-Branche typischen Risiken aus (z. B. aus der späteren Rücknahme von Leasingrückläufern, also an Kunden über einen Leasingvertrag vermarktete Fahrzeuge). Werden diese Risiken adäquat  bewertet? Wie verhält es sich mit der Bewertung von Diesel-Fahrzeugen im Neu-,Vorführ- und Gebrauchtfahrzeugbestand?

Verprobung der unterjährigen Finanzunterlagen (Summen-/Saldenliste etc.) mit den Auswertungen  aus  dem  Dealer-Management-System  (DMS/Warenwirtschafts­system) hinsichtlich Plausibilität und Belastbarkeit

Wie lässt sich die Effizienz der Werkstatt aus den Werten der Summen-/Saldenliste und den Reports aus den Dealer-Management-Systemen beurteilen?

Welche zusätzlichen Chancen und welche „Tücken“ ergeben sich aus der ergänzenden Hinzunahme von den in der Kfz-Branche weit etablierten Betriebsvergleichs-Auswertungen?

Workshop-Arbeit mit typisierten Beispielfällen aus der Beratungspraxis

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor