Was ist die BWA?

Auf vermehrten Wunsch hin soll in diesem Beitrag die betriebswirtschaftliche Auswertung kurz erläutert werden.

Was ist die BWA eigentlich und welche Erkenntnisse können hieraus abgeleitet werden? Auf diese Fragen möchten wir mit dem folgenden Beitrag Antworten geben.

Der Begriff „betriebswirtschaftliche Auswertung bzw. BWA“ hat sich nach unserer Einschätzung mittlerweile als Synonym für unterjährige Zahlen am Markt etabliert. So wird der Begriff oft auch dann verwendet, obwohl die dahinterliegende Buchungssoftware gar nicht von der DATEV eG entwickelt wurde.

Bei bilanzierenden Unternehmen stellt die betriebswirtschaftliche Auswertung die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens dar. In ihr werden sämtliche Erlöse und Aufwendungen gebucht und als Saldo ein vorläufiges Ergebnis ausgewiesen.

Die Standard-BWA Nr. 1 der DATEV eG lässt sich in zwei Bereiche einteilen.

  • Im linken Bereich ist – angefangen bei den Umsatzerlösen – die Ertragsentwicklung des einzelnen Monats dargestellt.
  • Im rechten Bereich werden die kumulierten Werte der Periode beispielweise Januar bis März ausgewiesen.

Die Struktur beider Bereiche ist völlig identisch aufgebaut. Im Folgenden möchte ich Ihnen die einzelnen Spalten kurz erläutern.

  • In der jeweils linken Spalte finden Sie die absoluten Werte des einzelnen Monats. Sie können dort beispielsweise ablesen, wie hoch der Umsatz war.
  • Die Spalten daneben stellen Prozentrelationen dar. In der zweiten Spalte werden sämtliche Zahlen in Relation zur Gesamtleistung prozentual ausgewiesen.
    Die Prozentzahl neben dem vorläufigen Ergebnis zeigt beispielsweise die Umsatzrentabilität. Wie hoch ist mein Ergebnis in Prozent zum Umsatz? Je höher die Zahl ist, desto rentabler ist das Unternehmen einzuschätzen.
  • Eine Spalte daneben werden sämtliche Positionen in Relation zu den Gesamtkosten ausgewiesen. Dort steht auch die Zahl 100. Mit Hilfe dieser Spalte können Sie beispielsweise auf einen Blick erkennen, dass die Personalkosten x % der Gesamtkosten betragen.
  • Nach der identischen Systematik ist auch die vierte Spalte von links aufgebaut. Dort werden sämtliche Positionen in Relation zu den gesamten Personalkosten angeführt. So ist mit Hilfe dieser Spalte ableitbar, dass beispielsweise die Raumkosten im Vergleich zu den Personalkosten x % betragen.
  • Die letzte Spalte bzw. fünfte Spalte von links dürfte unserer Ansicht nach primär für Handelsunternehmen relevant sein. Hier wird der Kalkulationsaufschlag, d. h. die Bruttohandelsmarge, ausgewiesen.
    Im Fokus steht hierbei der Prozentwert neben dem ausgewiesenen Rohertrag. Ein Wert von 200 bedeutet beispielsweise, dass – bezogen auf den Einkaufspreis – das Unternehmen einen Aufschlag von 200 % realisiert.
    Sollte eine Ware beispielsweise zu 100 € eingekauft werden, so ergibt sich (beim Aufschlag von 200 %) zwangsläufig ein rechnerischer Verkaufspreis von 300 €. Hohe bzw. steigende Aufschlagssätze sind folglich positiv zu interpretieren.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor