Wechsel der steuerlichen Begleitung – Teil 2

Im letzten Beitrag haben wir über die Anforderungen einer guten steuerlichen Begleitung berichtet, die sich unserer Ansicht nach für mittelständische Unternehmen ergeben. Die Grundaussage war: Wenn Sie ein engagiertes Steuerbüro hinter sich wissen, welches Sie und Ihr Unternehmen in vielen anderen betriebswirtschaftlichen und strategischen Fragestellungen unterstützt, dann sind Sie gut aufgehoben. Es besteht kein Anlass zum Wechsel.

Gänzlich anders sieht es aber dann aus, wenn es sich mehr oder minder um eine reine Buchführungsabteilung handelt. Dann fehlen entscheidende Impulse, die Sie hervorragend zur Steuerung Ihres Unternehmens mit verwenden können.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie die richtige Kanzlei für sich finden können.

Unterstellen wir einmal, dass Sie mit Ihrer aktuellen Begleitung nicht zufrieden sind. Wie geht es denn jetzt weiter? Und vor allem wie finde ich denn die richtige steuerberatende Kanzlei für mich?

Auch hier gilt: Ein Patentrezept gibt es nicht. Wir konnten sehr gute Erfahrungen mit renommierten großen Kanzleien sammeln, aber auch sehr schlechte. Gleiches gilt auch für kleine Kanzleien, die sich oftmals durch ein sehr hohes Engagement auszeichneten, aber auch teilweise mit den vielen Anforderungen schlicht überfordert waren.

Klar sollte eines sein: Ein Wechsel der steuerlichen Begleitung muss wohl überlegt und gut durchdacht und so umgesetzt sein, dass kein Scherbenhaufen entsteht. Genau das ist auch der Grund, warum viele Unternehmen, selbst wenn es berechtigte Gründe gibt, diesen Schritt scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

Wie finde ich nun die richtige Kanzlei für mich?

Wie immer, unsere Tipps hierzu:

  1. Eine gute, persönliche Empfehlung ist durch nichts ersetzen. 
  • Fragen Sie einmal in Geschäftskreisen nach der jeweiligen steuerlichen Begleitung. Die bereits genannten Fragestellungen können Ihnen eine weitere, wichtige Indikation geben.
  • Sprechen Sie auch einmal Ihre Hausbank an. Insbesondere die lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind sehr gut vor Ort vernetzt. Es kann zwar sein, dass Ihnen Ihr Finanzpartner keinen Namen offiziell nennen möchte, ein zufälliger Blick auf den Bildschirm des Bankers oder der Bankerin, oder ein dreifaches Husten bei einer speziellen Google-Suchanfrage sind praxisorientierte Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen.
  1. Die Chemie muss stimmen 
  • Alle Empfehlungen mögen noch so gut sein: Die Chemie muss stimmen. Sympathien / Antipathie sind wesentliche Faktoren für oder gegen eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie müssen sich schlicht wohlfühlen. Die reine Sachebene reicht nicht aus
  1. Schauen Sie sich zwei Alternativen an
  • Vereinbaren Sie daher am besten zwei Gespräche mit zwei verschiedenen Kanzleien. Führen Sie Gespräche nicht allein, sondern nur zusammen mit einer weiteren Vertrauensperson Ihres Hauses. 
  1. Reflektieren Sie die Gespräche
  • Reflektieren Sie im Anschluss daran die jeweiligen Gespräche. Sprechen Sie auch die Honorarfrage aktiv an. 
  • Denken Sie immer daran: Ob Unternehmensberatung oder steuerliche Beratung. Es sind Dienstleister, die für Sie arbeiten und Ihnen einen Mehrwert bringen sollen. Hierzu ist Engagement, fachliche Kompetenz, aber auch Sympathie entscheidend. Wenn Sie der potenziellen Kandidatin bzw. potenziellen Kandidaten dies zutrauen, dann sind Sie richtig.
  1. Überstürzen Sie keine Entscheidung
  • Überstürzen Sie keine Entscheidung. Reflektieren Sie in Ruhe das Gespräch. 
  • Bei Bedarf kann auch ein zweiter Termin zielführend sein. 
  • Gut zwei Monate zwischen den Erstgesprächen und der konkreten Entscheidung sind keine Seltenheit.

Im nächsten Beitrag werden wir Ihnen praktische Hinweise geben, wie ein Wechsel konkret ablaufen sollte.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf unter anderem als stellvertretender Einheitsführer, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … aktiv in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor