Der Miele Effekt Teil 1

Kennen Sie Miele? Ich bin sehr optimistisch, dass Sie diese Frage bejahen können. Die Miele & Cie. KG ist ein weltbekannter Hersteller von Haushalts- und Gewerbegeräten mit Sitz in Gütersloh. Die Geräte gelten als hochpreisig, aber auch langlebig. Die Unternehmensstrategie richtet sich darauf, im Bereich der weißen Ware Qualitätsführer zu sein.

Natürlich ist eine solche Strategie kein Selbstzweck. Wenn sich über viele Jahre aufgrund einer sehr hohen Qualität ein entsprechender Markenname etabliert hat, gelingt es auch, Preise am Markt durchsetzen, die Konsumenten bei Mitbewerbern mit Produkten ähnlicher Leistungsdaten nicht akzeptieren würden.

Uns geht es im heutigen Beitrag nicht darum, Werbung für einen konkreten Hersteller zu platzieren. Vielmehr möchten wir ab einem konkreten Beispiel aufzeigen, welche kleinen Rädchen im mittelständischen Unternehmen ineinandergreifen müssen, um am Ende eine perfekte Leistung bzw. ein perfektes Produkt dauerhaft anbieten zu können.

Zum konkreten Beispiel: Auch Unternehmensberater haben einen privaten Wohnsitz mit Haushaltsgeräten. Wie sollte es anders sein. Die Spülmaschine in unserem Haushalt ist mittlerweile 9,5 Jahre alt und in wie die mit der Waschmaschine eines der Geräte, die die höchste Belastung durch die gesamte Familie erfahren.

Vor einigen Wochen meldete die Maschine zunächst eine Störung, dann ließ sich die Sicherung nicht mehr einschalten. Ich entschloss mich, den Miele Kundendienst zu kontaktieren. Würde die bestehende Garantieverlängerung noch ziehen? Wie lange muss ich in der Hotline warten? Wie kompetent wird die Reparatur ausgeführt?

Mit gemischten Gefühlen rief ich bei der Hotline an. Eine sehr freundliche Mitarbeiterin nahm die Eckdaten auf. Es wurde ein konkreter Termin in der nächsten Woche vereinbart. Mir wurde mitgeteilt, dass sich die Techniker rund 1 Stunde vor dem Eintreffen melden. Tatsächlich: Der Termin wurde eingehalten und 1 Stunde vor Eintreffen des Technikers kam die telefonische Informationen. Lassen Sie mich im Folgenden den Ablauf in Stichworten kurz skizzieren:

  • Nach rund einer Minute wurde das Telefon von einer Mitarbeiterin persönlich angenommen.
  • Der Termin wurde pünktlich eingehalten.
  • Das Kundendienstfahrzeug wirkte sehr gepflegt, das technische Equipment war perfekt verlastet.
  • Der Mitarbeiter war passend zum Miele Design und Fahrzeug gekleidet.
  • Er stellte sich sehr freundlich vor und übergab die Visitenkarte.
  • Die Werkzeugkoffer waren sauber.
  • Sämtliche Werkzeuge wurden auf Schaumstoffmatten im Design des Unternehmens in der Küche abgelegt.
  • Der Fehlerspeicher wurde ausgelesen, die Maschine technisch gecheckt und der Fehler direkt gefunden.
  • Das Ersatzteil (die Wärmepumpe) war sogar auf dem Fahrzeug.
  • Die Reparatur wurde ordnungsgemäß ausgeführt.
  • Die Maschine wurde wieder korrekt in die Küchenzeile eingebaut.
  • Die Arbeitsfläche vor der Spülmaschine wurde gesäubert.
  • Ein Rechnungsdokument wurde über den mobilen Drucker erstellt, dort der Fehler beschrieben und alles ausgedruckt.
  • Der vor gut acht Jahren abgeschlossene Garantieverlängerungsvertrag wurde anstandslos akzeptiert.
  • Nach ca. zwei Stunden verabschiedete sich der Monteur mit einem freundlichen Wiedersehen wieder von uns.

Vielleicht fragen Sie sich nun, was habe ich bzw. mein Unternehmen mit einer defekten Spülmaschine zu tun? Die Antwort ist ganz einfach: Zunächst einmal gar nichts, aber: Der Ablauf, den ich oben geschildert habe, ist eine Blaupause dafür, wie Prozesse optimal gestaltet und umgesetzt werden können.

Welche Rückschlüsse Sie daraus für Ihr Unternehmen ziehen können, das erfahren Sie in einem der nächsten Beiträge.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor