Die Kostenvergleichsrechnung

Mit diesem Beitrag möchten wir gerne das erste und sehr gängige Verfahren der statischen Investitionsrechnung vorstellen: Die Kostenvergleichsrechnung.

Die Idee der Kostenvergleichsrechnung

Wenn Sie den Begriff der Kostenvergleichsrechnung einmal in seine zwei Bestandteile aufteilen, dann wird sehr schnell deutlich, welche Aspekte im Fokus dieser Rechenmethodik stehen.

Zunächst werden die Kosten eines Investments ermittelt, um diese dann in einem zweiten Schritt miteinander zu vergleichen.

Was sind „Kosten“?

Lassen Sie uns zunächst einmal über den Begriff der Kosten sprechen. Wie bei allen statischen Investitionsrechenverfahren zielt die Kostenvergleichsrechnung auf die durchschnittlichen Kosten ab. Der Durchschnitt ist hierbei als reines arithmetisches Mittel zu verstehen. Eine Gewichtung des Kostenanfalls je nachdem, ob diese zu Beginn der Periode oder relativ am Ende anfallen, wird nicht vorgenommen.

Wichtig: Der Begriff der Kosten zielt nicht auf den anfänglichen Investitionsbetrag ab. Vielmehr gilt es, die laufenden Kosten abzuschätzen, die durch das Investment verursacht werden.

Ein Beispiel: Nehmen wir einmal an, dass eine Maschine mit einem Netto-Anschaffungspreis von 100 T€ erworben werden soll.

Im Rahmen der Kostenvergleichsrechnung wären dann die laufenden Kosten für das Investment zu berücksichtigen. Für die Maschine wären das beispielsweise die Abschreibung, die Zinskosten, aber auch die Energie- und Reparaturkosten. Bei einer angenommenen Laufzeit von fünf Jahren wären also folglich 20 T€ an Abschreibung anzusetzen.

Der Investmentbetrag in Höhe von 100 T€ selbst wird so nicht berücksichtigt. In diesem Zusammenhang ist noch darauf hinzuweisen, dass kostenrechnerisch die Zinskosten nicht nur für das Fremdkapital angesetzt werden. Vielmehr ist auch eine kalkulatorische Eigenkapitalverzinsung zu berücksichtigen, sofern ein Teil des Investments aus Eigenmitteln des Unternehmens finanziert wird.

Was wird „verglichen“?

Kommen wir nun zum zweiten Schritt der Kostenvergleichsrechnung: Der Vergleich/ die Vorteilhaftigkeitsaussage.

Ziel der Kostenvergleichsrechnung ist es, die laufenden Kosten eines Investments zu ermitteln und dann diese mit den laufenden Kosten einer Alternative zu vergleichen.

Diese Alternativen sollten aber auch vergleichbar sein, d. h. in etwa die gleichen Kapazitäten ausweisen. Sonst führt der Kostenvergleich zu einem falschen Ergebnis. Die Vorteilhaftigkeitsaussage dieses Investitionsrechenverfahrens lautet:

Präferiere die Investition, die im Vergleich geringsten laufenden Kosten verursacht. Sollte eine alternative Investition nicht vorhanden sein, kann ein Kostenvergleich auch nicht durchgeführt werden.

Isoliert lässt sich folglich dann aus der Kostenvergleichsrechnung auch keine Präferenzempfehlung ableiten.

Dennoch gilt: Die Ermittlung der laufenden Kosten ist die Basis jeder weiteren Investitionsrechnung. Sie sollten daher „zwingend“ ermittelt werden.

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf unter anderem als stellvertretender Einheitsführer, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … aktiv in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor