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(Folge 241) Kapitaldienstfähigkeitsberechnung Ihrer Hausbank – Teil 1

Das Thema Cashflow und Kapitaldienstfähigkeitsberechnung verfolgt uns, aber sicherlich auch Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, immer weiter.

Auch wenn wir hierzu bereits Beiträge veröffentlicht haben, möchten wir Sie heute die Thematik erneut aufgreifen. Anlass hierfür waren diverse Feedbacks, welche wir in unseren letzten Fortbildungsveranstaltungen erhalten haben. Hervorgehoben wurden dort insbesondere unsere Erläuterungen zum Thema Cashflow.

Die betriebswirtschaftliche Literatur zum Thema Cashflow ist nahezu unergründlich. Für Ihr Unternehmen, aber insbesondere für Ihre Hausbank hat der Cashflow unter anderem deswegen eine sehr hohe Bedeutung, weil hieran das Thema Kapitaldienstfähigkeitsberechnung abgeleitet wird.

Ihre Hausbank verifiziert anhand dieser Kapitaldienstfähigkeitsberechnung, ob Ihr Unternehmen rechnerisch in der Lage ist, den Kapitaldienst künftig zu erbringen.

Wir möchten uns in diesem Beitrag gerne auf den sog. operativen Cashflow fokussieren. Dieser Cashflow wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung Ihres Unternehmens abgeleitet. In der einfachsten Version resultiert dieser Cashflow aus der Addition von zwei Größen:

Ergebnis + Abschreibung = Cashflow.

Merken Sie etwas?

Der Cashflow ist nichts anderes, als das Ergebnis Ihres Unternehmens vor den verbuchten Abschreibungen. Er stellt damit einen Indikator zur Ertragslage Ihres Unternehmens dar.

In der gelebten Bankpraxis wird in aller Regel aber nicht das Unternehmensergebnis, sondern das sogenannte Betriebsergebnis, verwendet. Während die oben angeführte Betrachtung einen Cashflow vor EE-Steuern darstellt, werden in der folgende Betrachtung die EE-Steuern zunächst eliminiert.

Betriebsergebnis + Abschreibungen = Cashflow

Dieser Cashflow stellt folglich einen Ertragsindikator vor Abschreibung und vor EE-Steuern dar. An der Grundaussage, dass es sich hierbei um eine Rentabilitätsbetrachtung handelt, ändert dies selbstverständlich nichts.

Eine weitere, wesentliche Differenz zwischen Unternehmensergebnis (Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung) sowie dem Betriebsergebnis kann an weiteren Faktoren liegen dieses Unternehmen nicht regelmäßig entweder als Erträge oder als Aufwendungen verbucht. 

Gerade diese Position führt oftmals zu heftigem Diskussionsbedarf sowohl zwischen Unternehmen und Hausbank aber auch innerhalb der Hausbank zwischen Firmenkundenbetreuer sowie der Marktfolge. 

Sie werden feststellen, dass die Höhe des ausgewiesen Cashflows bereits mit der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung schwanken kann. Auf das Unternehmensergebnis hat dies keinen Einfluss. Da der Cashflow in aller Regel aber auf Basis des Betriebsergebnisses gebildet wird, ergeben sich zum Teil deutliche Schwankungen.

Festzuhalten bleibt, dass der Cashflow letztendlich ein Indikator für die Ertragskraft Ihres Unternehmens ist. 

Sollte ein Unternehmen dauerhaft eine Ertragskraft (vor Abschreibung) in Höhe von X 

haben, dann dürfte sich auch eine entsprechend hohe Finanzkraft einstellen.

Bei Kapitaldienstberechnungen geht es letztendlich lediglich um die Beantwortung einer Frage.

Welche das nun ist, das erfahren Sie in der nächsten Folge.

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heut noch ist der Bandinspektor Peter Schaaf in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.