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(Folge 245) – Zeit für die Unternehmenszukunft – Teil 2

Schön dass Sie heute wieder dabei sind. Im letzten Beitrag haben wir ausgeführt, dass die Vorbereitung der Unternehmenszukunft auch ein Zeit-Investment erfordert. Nur operativ Arbeiten reicht nicht aus. Unsere Empfehlung war, auch bewusste Zeitfenster in Ihrem Kalender zu blockieren. In dieser Folge möchten wir Ihnen weitere Tipps geben, die Sie zur Sicherung Ihrer Unternehmenszukunft nutzen können:

  1. Vereinbaren Sie Umsetzungstermine in Ihrem Kalender

Berücksichtigen Sie zudem, dass die Umsetzung dieser Erkenntnisse weitere Zeitressourcen benötigen wird, die es wiederum frühzeitig in Ihrem aber auch in dem Kalender Ihres Teams zu blockieren gilt.

Jeder Veränderungsprozess benötigt nun einmal Zeit, und dies permanent wie die Abarbeitung eines konkreten Auftrages.

  1. Öl verschierte Hände sind oftmals besser als strategische Ausarbeitungen

Vielleicht mögen Sie sich über diesen Punkt ein wenig wundern. Wir haben bewusst eine plakative Formulierung gewählt.

Sicherlich bedeutet strategische Führung, das Unternehmen aus der Vogelperspektive zu betrachten. Aber: Eine gesunde Bodenhaftung schadet nie.

Im Rahmen unserer Beratungstätigkeit sprechen wir immer wieder mit den „einfachen Produktivkräften“ und nicht nur mit den Leitungsebenen. Die Erkenntnisse, die sich durch einen Dialog mit den produktiv Mitarbeitenden ergeben, sind mindestens so wertvoll wie eine strategische Diskussion mit der Führungsebene. 

Die Frau oder der Mann an der Maschine bekommt, durch die tägliche Arbeit viele Dinge direkt und ungefiltert mit.

Im Klartext: Binden Sie das Know-how und die täglichen Erfahrungen Ihrer Belegschaft mit ein.

  1. Angemessene Fehlerkultur

Ein gutes Betriebsklima und oder eine konstruktive und wertschöpfende Fehlerkultur sind dabei unabdingbar. Es geht nicht darum, wer wann welchen Fehler „gemacht“ hat, sondern darum, was getan werden kann, künftig aus diesen Fehlern zu lernen. 

Unzulänglichkeiten oder auch Fehler zu artikulieren ist keine Schwäche, sondern eine Stärke.

Dies schließt die Führungskräfte mit ein. Es geht nicht nur darum, isoliert im stillen Kämmerlein Entscheidungen zu treffen. 

Es geht vor allem darum, die eigene Entscheidung zu reflektieren oder auch offen zu artikulieren, dass die Entscheidenden für die oder jene Situation auch keine Lösung haben. Tenor:

„Ich weiß auch nicht, wie wir uns diesem oder jenem Thema bzw. Problem stellen können, aber ich bin optimistisch, dass wir gemeinschaftlich eine gute Lösung finden werden.“

Ein solches Verhalten ist unserer Ansicht nach ein Zeichen von Stärke und nicht von Schwäche. Es strahlt zudem das klare Signal an die Belegschaft aus, dass wir nur als Gemeinschaft erfolgreich sein können.

Wenn dann auch noch für gute Ideen, einen offenen und fairen Dialog ein Dankeschön geäußert, eine Prämie bezahlt oder aber eine Anerkennung übergeben wird, dann dürften dies weitere motivierende Faktoren für die Belegschaft sein.

Lassen Sie uns ein Fazit ziehen.

Die Sicherung der Unternehmenszukunft ist kein einmaliger Vorgang, sondern ein permanenter Prozess. 

Nur durch eine permanente Reflexion der aktuellen Lage, der heutigen Wertschöpfung, aber auch der künftigen Herausforderungen können Sie dauerhaft erfolgreich in der Wirtschaft bestehen. 

Dies setzt zum einen einen gewissen Abstand zum operativen Geschäft voraus. 

Vor allem aber sind hierfür Zeitressourcen erforderlich, die es auch bewusst zu investieren gilt.

Zukunftsfähigkeit fängt also bei Ihrem eigenen Terminkalender an. Dieses Investment lohnt sich auf eine mittelfristige Sicht spürbar, auch wenn zunächst operative Tätigkeiten hierdurch zurückgestellt werden müssen. 

Versprochen!

Seminare

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PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heut noch ist der Bandinspektor Peter Schaaf in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor

WIE DER VATER SO DER SOHN

Es ist ein bewegender Moment, wenn ein Brandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr stolz auf seinen Sohn blickt, der wie sein Vater, im Ehrenamt tätig ist. Die Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Institution des Schutzes und der Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die nächste Generation bereit ist, sich diesem wichtigen Ehrenamt anzuschließen, spricht das Bände über den Geist der Hingabe und des Dienstes, der in dieser Familie herrscht.
Es ist eine Quelle der Freude und des Stolzes für den Brandinspektor zu sehen, wie sein Sohn aktiv an der Sicherheit für Menschen, Hab & Gut teilnimmt und das Erbe der Feuerwehr weiterträgt.