Investitionsarten (Folge 209)

Wir haben, meine sehr geehrten Damen und Herren, bereits des Öfteren über Investitionsthemen gesprochen. In einer der letzten Fortbildungsveranstaltungen wurde ich noch einmal gefragt, in welcher Form denn Investitionen nach Themen bzw. Gruppierungen eingeteilt werden können. 

Hieraus resultierte die Idee, Ihnen eine kurze Übersicht der Investitionsarten zu geben.

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Neuinvestitionen

Insbesondere bei einer guten Wirtschaftslage mit einer prosperierenden Perspektive entschließen sich viele Unternehmen neue Investitionen zu tätigen. Rein von der Begrifflichkeit werden unter Neuinvestitionen Investments subsummiert, die für ein Unternehmen gänzlich neu sind, d. h. wo vorher nichts Vergleichbares bestand. Exemplarisch kann beispielsweise die Anschaffung eines LKWs genannt werden, sofern der Investor vorher nur über eine Flotte von PKWs verfügte. Bereits hier wird deutlich, dass sich die Realität nicht zwingend unter einzelne, idealtypische Investitionsbegriffe subsummieren lässt. Sollte es mit dem LKW auch möglich sein, die Kapazität des Fuhrparks und damit ggf. die Gesamtleistung auszuweiten, so läge hier nicht nur eine Neu-Investition, sondern auch eine Erweiterungsinvestition vor. 

Re-Investitionen

Neben den „reinen“ Neuinvestitionen haben Reinvestitionen eine spürbare Bedeutung für die Wirtschaft. Bei dieser Investitionsart gab es bereits ein Anlagegut. Dieses wird aber nun durch ein anderes Anlagegut ersetzt. Diese Investitionsart stellt folglich einen Austausch dar. 

Wenn nun Maschine A durch eine identische Maschine B neueren Datums ausgetauscht wird oder aber eine große Reparatur inkl. einer Generalüberholung für Maschine A notwendig war, dann liegt eine reine Ersatzinvestition vor. Oftmals ist aber festzustellen, dass durch die Investitionstätigkeit auch eine Kapazitätserweiterung erzielt werden kann. So kann ein neuer LKW im Vergleich zum alten eine höhere Nutzlast haben, ein neuer PC gegenüber dem Vorgänger eine höhere Leistung oder aber die neu investierte Druckmaschine einen höheren Papierausstoß haben.

Als dritte und letzte Gruppe sind noch die Veränderungsinvestitionen oder auch Rationalisierungs-Investitionen zu nennen. Wenn Sie beispielsweise ein neues Kraftfahrzeug erwerben, welches geringere, laufende Betriebskosten und eine bessere Öko-Bilanz aufweist, dann wäre das eine reine Rationalisierungs-Investition. Sollte das Investment in eine Maschine dazu führen, dass Arbeitsplätze entfallen und trotzdem eine höheres Output-Volumen erzielt werden kann, dann wäre, neben dem primär angestrebten Rationalisierungseffekt auch von einer Erweiterungs-Investition zu sprechen.

Wozu nun die ganzen Begrifflichkeiten?

Die einzelnen Begrifflichkeiten dienen zunächst einmal dazu, mögliche Investitionen zu katalogisieren. Sie sind damit der erste Schritt, sich dem Thema Investitionsrechnung zu nähern. 

Einem Unternehmen dürften sie helfen, Klarheit über die wesentlichen Motive des Investments und damit Investitionsziele zu erhalten. Es gilt einmal mehr, sich vor Umsetzung einer großen Investition ausgiebig mit dem Pro und Contra und damit den Chancen, aber auch den Risiken zu beschäftigen.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf unter anderem als stellvertretender Einheitsführer, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … aktiv in seiner Einheit tätig.

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor