Kapitaldienstrechnung

In den beiden vorangegangenen Blog-Beiträgen haben wir damit begonnen, zu skizzieren, was mit Ihrem Jahresabschluss innerhalb der Bank geschieht, nachdem sie die Bilanz oder die EÜR Ihrer Bank zur Verfügung gestellt haben.

Lassen Sie uns dies kurz zusammenfassen:

Im Sparkassensektor wird der Jahresabschluss in das Programm „EBIL“ überführt, dort standardisiert vor-rausgewertet und die Bilanzkennzahlen mit denen ähnlicher Unternehmen derselben Branche verglichen.

Im nächsten Prozessschritt werden sie so gewonnenen Daten als ein Bestandteil des Ratings automatisiert bewertet und eine Finanznote berechnet.

Nach Ermittlung der Endratingnote beginnt für die Bank die nächste Phase im Auswertungsverlauf Ihres Jahresabschlusses.

Dieser nächste Arbeitsschritt wird „Kapitaldienstrechnung“ genannt. Als Kapitaldienstrechnung bezeichnet man, in einfachen Worten formuliert, die Berechnung, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen auf Basis des zugrundeliegenden Jahresabschlusses in der Lage ist, den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und diese zu bedienen.

Hierzu wird auf der einen Seite die Ertragskraft bzw. die Ertragslage Ihrer Bilanz oder EÜR herangezogen. Die Summe aus Betriebsergebnis sowie Abschreibung und Zinsaufwand nennt man „erweiterten Cashflow“ oder auch „Banken-Cashflow“.

Der erweiterte Cashflow abzüglich möglicher Entnahmen und Aufwendungen für Ersatzinvestitionen steht dem Unternehmen somit im nächsten Geschäftsjahr zur Bedienung aller Bankverbindlichkeiten (Zinsen und Tilgungen) zur Verfügung.

Diesen verfügbaren Betrag nennt man in der Berechnung „Kapitaldienstgrenze“. Dies ist also die Ausgangsbasis in der Kapitaldienstrechnung.

Hiervon subtrahiert werden nun alle „Kapitaldienste“, die zukünftig betrieblich zu erbringen sind. Dies können die Raten von Bankdarlehen, Kontokorrentzinsen oder auch privat zur Verfügung gestellte Kredite sein.

Ist die Basis also die Kapitaldienstgrenze größer als die zu leistenden Kapitaldienste, dann ist der Kunde, welcher betrachtet wird, kapitaldienstfähig.

Sind die zukünftigen Kapitaldienstbelastungen größer als die Kapitaldienstgrenze, dann reicht die Ertragskraft des Unternehmens nicht zur Begleichung der finanziellen Verpflichtungen aus und das Unternehmen ist nicht kapitaldienstfähig.

Diese vorgenannte Kapitaldienstrechnung ist für die Bank bei der Kreditgewährung enorm wichtig. Sie ist mitentscheidend bei der Frage, ob dem Kunden Geld zur Verfügung gestellt wird.

Seminare

Praxisnah, effektiv, nachhaltig
– Wie wir trainieren

PETER SCHAAF

GESCHÄFTSFÜHRER

 

Ein Sprichwort sagt: Nur wenn das Feuer in dir brennt, kannst du es bei anderen entfachen. Nach diesem Prinzip gestalte ich meine Seminare. Abwarten und reagieren – das ist nicht meine Sache; aktives und zeitnahes Handeln zeichnet mich aus. Dieses Feedback erhalte ich auch immer wieder von Kunden und Teilnehmern. Denn den gewünschten Effekt kann man nur dann erzielen, wenn die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen bzw. Seminarinhalte auch umgesetzt werden. Auf dieser Überzeugung baue ich meine Arbeit auf.

Beruflicher Werdegang

  • Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Wirtschaftsprüfung und Steuerrecht
  • Dreijährige Tätigkeit im gewerblichen Aktivgeschäft der Sparkasse Bonn in den Bereichen Marktfolge und Markt
  • Langjährige Managementerfahrung als „Sparringspartner“ für mittelständische Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Themenstellungen wie Finanzierung, Controlling oder Sanierung bei renommierten Beratungsgesellschaften
  • Zudem umfangreiche Erfahrung als Dozent aus mittlerweile mehr als über 2.000 Seminartagen
  • Erfolgreicher Abschluss der Lehrgänge zum „Zertifizierten Unternehmensberater CMC/BDU“ sowie „Zertifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsexperte RWS“

 

Neben dem beruflichen Werdegang zieht sich die Thematik des „Troubleshooting“ seit vielen Jahren über die private Seite des Unternehmensberaters Peter Schaaf.

So trat er 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Bonn ein und durchlief eine „klassische Feuerwehrkarriere“ von der Grundausbildung, dem Truppführer Lehrgang bis hin zum Abschluss des Gruppenführerlehrgangs im Jahr 1997. 2010 erhielt er vom Innenminister des Landes NRW das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Im Jahr 2020 absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster und erlangte damit die Qualifikation, einen kompletten Feuerwehrzug (rund 24 Einsatzkräfte) im Einsatzgeschehen führen zu können.

Auch heute noch ist der Brandinspektor Peter Schaaf aktiv in seiner Einheit unter anderem als stellvertretender Einheitsführung, Vorsitzender des Fördervereins und, und, und … tätig.

 

Feuerwehr Ehrenzeichen Gold_Peter Schaaf

 

Ausbildung und Qualifikationen bei der Feuerwehr

  • 1988 Grundausbildung
  • 1990 Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • 1991 Führerschein für LKWs und Feuerwehrfahrzeuge
  • 1992 Ausbildung zum Maschinisten
  • 1996 Ausbildung zum Truppführer
  • 1997 Ausbildung zum Gruppenführer
  • 2020 Ausbildung zum Zugführer

Beförderungen:

  • 1989 Feuerwehrmann
  • 1993 Oberfeuerwehrmann
  • 1997 Unterbrandmeister
  • 1999 Brandmeister
  • 2002 Oberbrandmeister
  • 2010 Hauptbrandmeister
  • 2020 Brandinspektor