Geben Sie unternehmerischen Problemen und Wissenslücken keinen Zunder

Als Hauptbrandmeister bekämpfe ich bei der Feuerwehr bereits seit über 30 Jahren erfolgreich Brände, seit über 20 Jahren auch in Unternehmen in meiner Funktion als Unternehmensberater.

Hierbei haben meine Partner und ich bereits in zahlreichen Unternehmen brennende Probleme gelöst und unseren Kunden nachhaltig unterstützt.

Sie haben Wissensdurst?
Profitieren Sie wie bereits hunderte von zufriedenen Seminarteilnehmer vor Ihnen von unserer langjährigen Trainingserfahrung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktanfrage.

Ihr Peter Schaaf

Lernen Sie uns jetzt kennen

Übernahme von Kapitalanteilen bei einer GmbH & Co. KG Teil 3 – Die Sonderbilanz

Bereits im ersten Teil haben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Gesamthandsbilanz gegeben. Im zweiten Teil haben wir den Zweck der Ergänzungsbilanz dargestellt.

In diesem Abschnitt möchten wir gerne den Zweck der Sonderbilanz erläutern.

Natürlich führen wir keine steuerrechtliche Beratung durch. Dieser Abschnitt soll nur dazu dienen, Ihnen einen grundsätzlichen Überblick über die Auswirkungen eines Anteils kauf auf die verschiedenen Bilanzen zu geben.

I         Sonderbilanz

Was ist nun die Funktion der Sonderbilanz für den Gesellschafter?

Die Steuerbilanz der Personengesellschaft (Gesamthandsbilanz einschließlich der Ergänzungsbilanz) bilden in Kombination mit den Sonderbilanzen der Mitunternehmer die Gesamtbilanz (der Mitunternehmerschaft) zur Bestimmung des steuerlichen Gesamtgewinnes.

Wirtschaftsgüter, die einem Gesellschafter gehören oder seiner Beteiligung dienen, werden in Sonderbilanzen ausgewiesen.

Steuerlich wird dabei zwischen Sonderbetriebsvermögen I und Sonder­betriebs­vermögen II differenziert.

Für die Sonderbilanz selbst ist diese Unterscheidung nicht relevant. Die Unter­scheidung dient aber dazu abzuschätzen, ob ein Wirtschaftsgut überhaupt Sonderbetriebsvermögen ist.

Was genau ist das Sonderbetriebsvermögen?

Als Sonderbetriebsvermögen werden Vermögensgegenstände bezeichnet, die sich im juristischen Sinne im (wirtschaftlichen) Eigentum der Gesellschafter (oder eines Gesellschafters) befinden, aber nicht im Eigentum der Gesellschaft sind. Sie stellen aber letztendlich Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft dar.

Sonderbetriebsvermögen I und II

  • Zum Sonderbetriebsvermögen I gehören Wirtschaftsgüter, die sich im Eigentum eines Gesellschafters befinden und die dieser seiner Personengesellschaft zur Nutzung überlässt. Hierzu zählt beispielsweise die Firmenimmobilie, die sich im Privatbesitz des Gesellschafters befindet.
  • Im Sonderbetriebsvermögen II werden dagegen Fremdfinanzierung passiviert, die zum Erwerb einer Beteiligung notwendig waren. In dieser Sonderbilanz ist auch die erworbene Beteiligung zu aktivieren.

Wichtig: Die Sonderbilanz hat praktisch nichts mit der Handelsbilanz zu tun. Sie ist ein rein steuerliches Konstrukt auf Ebene des Gesellschafters.

Das folgende Beispiel zeigt ein Ergänzungsbilanz sowie einer Sonderbilanz. Der Anteilserwerb lag dabei schon einige Jahre zurück.

Die Fremdfinanzierung zum Erwerb des Anteils wird dem Sonderbetriebsvermögen II zugerechnet und in der Sonderbilanz dort entsprechend passiviert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

☎ Kontakt
close slider

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.